Premiere im Theater
Im TiG geht Medea vor die Hunde
Immer gleichzeitig auf der Bühne: (v. l.) Christopher (Stephan Bach), Clara (Rebekka Herl), Mary-Louise (Ursula Gumbsch), Lucas (Martin Habermeyer), Anna (Heidi Lehnert), am Boden Georg/Edgar (Johanna Knefelkamp)
Foto: Werner Lorenz
Rudolf Görtler von Rudolf Görtler Fränkischer Tag
Bamberg – Zum Start der neuen Spielzeit nimmt eine verlassene Frau fürchterliche Rache. In „Medea“ präsentiert sich das TiG ungewohnt drastisch.

Keine Angst: Man muss nicht firm sein in antiker Mythologie, muss die Tragödie „Medea“ des Euripides von 431 vor Christus nicht gelesen haben, um die „Überschreibung“ des Erfolgsautors Simon Stone (Jahrgang 1984) verstehen und goutieren zu können. Der schweizerisch-australische Dramatiker, Regisseur und Schauspieler hat aus seinen Bearbeitungen ein Erfolgsmodell gemacht; diese erste, 2014 in Amsterdam uraufgeführt, erkor sich das Theater im Gärtnerviertel (TiG) und beehrte mit dem Spielort, den Ausstellungsräumen der ...

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