Durch den ausgelassenen Abend in der Örtelscheune, die bis auf den letzten Platz ausverkauft war, moderierten die erste Präsidentin Manuela Müller und der zweite Präsident Philipp Weiß.
Prunksitzung in Heiligenstadt: Die Narren sind los
Nach der Begrüßung der Gäste aus Politik und Gesellschaft sowie dem Einzug und Tanz der Garde-Gruppen hielten das Marktgrafenpaar von 2025, Leonie die Erste und Domi der Erste, eine kurze Rede und wurden durch den Bürgermeister Stefan Reichold von Heiligenstadt des Zepters und der Krone entledigt.
Feierlich zog daraufhin die Marktgräfin 2026, Marie die Erste von der goldenen Sonnenleite, ein. Sie nahm Krone und Zepter entgegen, richtete ein paar Worte an das Publikum und glänzte anschließend unter Mitwirkung von einigen Gardemädchen mit einer anmutigen Tanzaufführung.
Kurz darauf zog die Marktgrafengarde ein, die eine ausgefeilte Choreografie vorführte und alle beeindruckte.
Bevor die jüngste Garde, die „Schneckenzwerge“, ihren Galaxie-Tanz präsentierte und für strahlende Gesichter im ganzen Saal sorgte, lockerten Philipp Weiß und ein Gast aus dem Publikum die ohnehin gelöste Stimmung, mit einigen Witzen auf.
Anschließend enterten Madlen und Valentina die Bühne als Raumpflegerinnen und gaben ein Feuerwerk an Klatsch und Tratsch von sich. Ein ganz besonderer Moment war die Laudatio auf Christian Ott, der den „Goldenen Schneck-Orden“ 2026 verliehen bekam, von MdL Michael Hofmann, selbst Träger des „Goldenen Schneck-Ordens“. Anschließend sorgte die Schnirkelschneckengarde mit ihrem Auftritt für Begeisterung und sie erhielten tosenden Applaus für ihre besonders gelungene Darbietung.
Tanz, Sketch und mehr: Bei der Prunksitzung in Heiligenstadt war Einiges geboten
Kurz darauf betrat Franziska Hattel die Bühne und strahlte im funkelnagelneuen Gardekostüm und verzauberte das Publikum mit einem Showtanz der Extraklasse.
Mila und Ida folgten mit ihrem vergnüglichen Influencer-Sketch, in dem es um Glitzer, Schminke, Bambuszahnbürsten und Gesichtsmasken aus Quark, Honig und Gurke ging. Am Ende blieb die Erkenntnis: Schönheit vergeht, aber Screenshots bleiben für immer.
Weiter ging es mit einem Auftritt der Hofgarde, der mit Energie und Anmut die Anwesenden beeindruckte. Nach einem Bühnenumbau für das Schneckenquiz übernahmen, unter Mitwirkung der Schnirkelschnecken, Luisa und Alina die Moderation, wobei sich zwei Teams ein packendes Duell um die richtigen Antworten zu Film, Politik, Interpreten und Sport lieferten.
Nachfolgend hielt das Chaos mit Stan und Ollie vom Patenverein Naarlangia aus Erlangen Einzug, wobei ihr Auftritt von tollpatschigen Tanzeinlagen und jenen Faxen, für die das Duo so geliebt wird, geprägt war und für eine grandiose Stimmung sorgte.
Es folgten diverse Ordensüberreichungen. Eine besondere Ehre wurde Philipp Weiß zuteil, denn ihm wurde die goldene Ehrennadel vom Fastnacht-Verband Franken verliehen. Die Sternschneckengarde lieferte danach einen flotten, ausgefeilten Gardetanz ab und das Publikum war hellauf begeistert.
Sehen Sie hier die schönsten Bilder der Prunksitzung aus Heiligenstadt:
Ganz besonders spaßig war der Auftritt von Andreas Schmidt, der als Bürgermeisterkandidat und Opmann des Kleintierzuchtvereins der Fränkischen Schweiz und des Bamberger Hinterlandes den Saal zum Kochen brachte. Anschließend entführte die Hofgarde in wunderschönen Kostümen die Gäste mit einem spektakulären orientalischen Showtanz in die Welt von Tausendundeine Nacht – eine märchenhafte Reise, die den gesamten Saal verzauberte.
Sodann hielt die Weinprinzessin aus Unterfranken, verkörpert von Martin Mößlein vom Weingut Mößlein aus Zeilitzheim in Unterfranken, einen Sketch mit Charme und Witz über die Wahl zur Weinkönigin. Die Stimmung im Saal kochte und alle tanzten und sangen mit, als Philipp Weiß die ultimativen deutschen Schlager aus den 80igern zum Besten gab. Die Marktgrafengarde setzte danach ihre Segel und übernahm die Bühne mit ihren Piratenkostümen. Unter dem Motto „Volle Fahrt voraus“ tanzten sie und eroberten den ganzen Saal.
Alsbald übernahm die freiwillige Feuerwehr Heiligenstadt auf Wanderschaft die Bühne und beklagte die Brennnesseln und ihren großen Durst, denn früher war hinter jedem Hügel ein Wirtshaus, aber heutzutage muss man die Wirtshäuser suchen. Bei dem Schwank blieb bei den Gästen kein Auge trocken.
Daraufhin zogen die Bewegungsgöttinnen ihre Schürzen aus und ab ging es zur Party. Das „Büchsenballett“ tanzte zu verschiedenen Hits und das Publikum war verzückt und tanzte mit. Auch Petra Weidner zog mit ihrem Programm „Mein Mann mit zwei linken Händen“ den ganzen Saal in ihren Bann. Bei ihrem Spruch „Mei Mo is halt a Superheld, ein Heimwerker mit Köpfla und zwaa linka Händ“ stimmten die Gäste mit ein.
Vor dem Schluss der Prunksitzung zeigte das Männerballett in Pilotenkostümen ihre Kunststücke zur Top-Gun-Musik. Es war wieder eine Spitzenleistung und eine überragende Organisation.




















