Familienschicksal
Jüdische Spuren im Landkreis Bamberg
Samuel Merel mit Sohn Nathan.
Foto: Ruth Schreiber
F-Signet von Heinrich Ueberall Fränkischer Tag
Sassanfahrt – Die Familie Merel war die einzige jüdische Familie in Sassanfahrt. Zufällig wurde ihr Schicksal wiederentdeckt und Kontakt zu Nachfahren hergestellt.

  „Meine lieben teuren Kinder Lotte, Esther und Nathan! Ich bin gesund und hoffe das Gleiche von euch zu hören. Bin jetzt auf der Fahrt ins besetzte Gebiet zur Arbeit. Ihr sollt euch deswegen nicht beunruhigen, wenn ihr nicht sogleich von mir Antwort oder Post bekommt.“ So beginnt der letzte Brief von Samuel Merel an seine ältesten Kinder, die nach England flüchten konnten. Er schreibt ihn am 24. August 1942. Zwei Tage später wird er in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Vier Tage später taucht sein Name in ...

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