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2. Basketball-Bundesliga
Nach Überraschungsieg: Bamberger Damen wollen nachlegen
Die Medikamente-per-Klick Bamberg Baskets bedankten sich für die Unterstützung von den Rängen.
Die Medikamente-per-Klick Bamberg Baskets bedankten sich für die Unterstützung von den Rängen. // Sportpress
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Bamberg – Die Medikamente-per-Klick Bamberg Baskets gastieren am Sonntag im Breisgau bei den Eisvögeln des USC Freiburg. Eine schwere Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Samuel Gloser. Doch die Form stimmt.
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An die starke Leistung aus dem Heimsieg gegen den Tabellenführer der 2. Damen-Basketball-Bundesliga wollen die Medikamente-per-Klick Bamberg Baskets an diesem Wochenende anknüpfen. Für das Team von Headcoach Samuel Gloser geht es nach Freiburg, wo man am 15. Spieltag bei der Reserve der Eisvögel des USC Freiburg zu Gast sein wird. Tip-Off in Halle 2 des Sportzentrums der Universität in Freiburg ist am Sonntag um 16 Uhr.

Während die Bambergerinnen mit einem Heimsieg gegen die Falcons Bad Homburg in den Breisgau reisen, gab es für die Mannschaft von Trainer Patrick Fürst am letzten Spieltag eine Niederlage. Die Eisvögel unterlagen zwar bei den BasCats in Heidelberg, sind aktuell, aber dennoch sehr gut drauf.

Heimstarke Freiburgerinnen

Vor allem in eigener Halle sind die Freiburgerinnen in dieser Serie sehr stark. Fünf ihrer sieben Heimspiele konnten sie gewinnen, weshalb den Bambergerinnen sicherlich alles andere als eine leichte Aufgabe bevorsteht.

„Das letzte Spiel in der Brose-Arena gegen Bad Homburg war für uns alle etwas Besonderes. Diese Atmosphäre war unglaublich und wir sind sehr glücklich, dass wir das mit einem Sieg krönen konnten. Der Erfolg kam etwas überraschend, aber er war absolut verdient.“, so der Headcoach Samuel Gloser.

Gloser weiter: „Wir haben das Hinspiel zwar gewinnen können, aber Freiburg steht nicht umsonst auf Platz fünf und ist voll im Rennen um die Playoff-Plätze. Sie werden alles daransetzen, sich für die entscheidende Saisonphase in die bestmögliche Position zu bringen und ein sehr intensives Spiel liefern. Freiburg ist ein junges Team, das mit viel Tempo spielt, vor allem in der Transition. Da müssen wir wieder einen klaren Fokus haben, ihr Schnellangriffsspiel zu stoppen.“

Beim Aufeinandertreffen in Bamberg hatten am 3. Spieltag damals die Medikamente-per-Klick Bamberg Baskets das bessere Ende für sich. Nachdem man zunächst nur schwer in die Partie gefunden und das erste Viertel mit 9:16 abgegeben hatte, kämpfte sich das Team von Cheftrainer Samuel Gloser Schritt für Schritt zurück.

Zur Pause war man bis auf 35:36 wieder dran, musste dann aber im 3. Abschnitt erneut etwas abreißen lassen (54:60). Mit 22:9 gewann man den Schlussabschnitt sowie auch das Spiel und holte sich damit den ersten Saisonsieg.

Eisvögel in einem Lauf

Mit vier Siegen aus ihren letzten fünf Spielen untermauern die Eisvögel eindrucksvoll ihre aktuell sehr gute Form. Auch wenn die letzte Partie des Tabellenfünften in Heidelberg zwar verloren ging, ist der Aufwärtstrend der Freiburgerinnen schon länger erkennbar. Sieben der letzten zehn Spiele konnte man gewinnen. 

Der größte Unterschied auf Seite eins unseres Teamvergleichs findet sich bei den im Schnitt erzielten Punkten. Hier liegen die Eisvögel gut acht Zähler vor den Bambergerinnen. Ansonsten sind die Zahlen doch äußerst ähnlich.  

In Sachen Wurfquoten liegen die Freiburgerinnen hingegen überall voraus. Besonders zu beachten ist sicherlich die mit fast 35 Prozent sehr gute Dreierquote der Eisvögel, die sich logischerweise dann auch in der Feldwurfquote widerspiegelt.  

 

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