Basketball
Oberfrankenderby wird zum Geisterspiel
Wie in der vergangenen Saison findet das Oberfrankenderby zwischen Brose Bamberg und Medi Bayreuth am Samstag ohne Zuschauer statt.
Wie in der vergangenen Saison findet das Oberfrankenderby zwischen Brose Bamberg und Medi Bayreuth am Samstag ohne Zuschauer statt.
Foto: Daniel Löb
Bamberg – Nach den jüngsten Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierungen sind von Samstag an keine Profisportveranstaltungen mehr vor Fans erlaubt.

Zum dritten Mal in Folge findet das Oberfrankenderby in der Basketball-Bundesliga ohne Fans statt. Wenn sich Brose Bamberg und Medi Bayreuth am Samstag (18 Uhr) in der Bundesliga gegenüberstehen, müssen sich auf die Anfeuerung ihrer Fanlager verzichten. Am Freitagmittag verkündete Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das vorläufige Aus von Profisportveranstaltungen im Freistaat vor Zuschauern – egal ob im Freien oder in der Halle. Dies hatte die Staatsregierung zuvor auf ihrer Kabinettssitzung beschlossen.

Sie ging damit über den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom Vortag hinaus. Bundesregierung und Länderchefs hatten sich am Donnerstag darauf geeinigt, dass maximal 50 Prozent der Kapazität genutzt werden dürfe. Im Freien dürfen es höchstens 15 000 Zuschauer sein, in Sporthallen bis zu 5000 Zuschauer. In Regionen mit sehr hohen Infektionszahlen sollten große Veranstaltungen aber abgesagt oder im Sport zumindest Geisterspiele durchgesetzt werden. Zunächst dauert Zuschauerausschluss im bayerischen Profisport bis 15. Dezember, kann danach aber verlängert werden.

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