Brose Bamberg
Champions League: Umweg über Qualifikation
Brose-Cheftrainer Johan Roijakkers muss sich mit seiner Mannschaft durch die Qualifikation in die Champions League kämpfen.
Brose-Cheftrainer Johan Roijakkers muss sich mit seiner Mannschaft durch die Qualifikation in die Champions League kämpfen.
Foto: Daniel Löb
Bamberg – Die Bamberger müssen sich ihren Startplatz für die Champions League in einer Qualifikation erkämpfen. Oldenburg und Ludwigsburg sind sicher dabei.

18 Spielzeiten in Folge nahmen die Bamberger Basketballer an einem internationalen Wettbewerb teil. In der kommenden Saison muss das Team von Trainer Johan Roijakkers zumindest um die Europa-Teilnahme kämpfen. Denn Brose Bamberg muss sich den Startplatz für die Basketball Champions League (BCL) durch die Qualifikation sichern. Die Oberfranken einigten sich zwar 2018 auf einen Fünf-Jahres-Vertrag mit der BCL, müssen aber für eine Teilnahme trotzdem die nationalen Qualifikationskriterien erfüllen. Und da die beiden anderen deutschen BCL-Teilnehmer MHP Riesen Ludwigsburg (3. Platz) und die EWE Baskets Oldenburg (5.) besser platziert waren, müssen die Bamberger in die Qualifikation.

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Die vier Qualifikanten werden durch vier Mini-Turniere mit jeweils sechs Mannschaften ermittelt. Dabei ist Brose Bamberg in seiner Gruppe topgesetzt, steigt somit erst im Halbfinale ins Turnier ein. Die jeweiligen Gruppensieger qualifizieren sich für die reguläre Saison. Auslosung der Gruppen ist am 7. Juli im BCL-Hauptsitz im schweizerischen Genf (Livestream auf championsleague.basketball ).

Von den insgesamt 52 Teilnehmern haben sich 17 Teams den nationalen Meistertitel gesichert. Mehr als die Hälfte der Mannschaften haben das Finale ihres nationalen Wettbewerbs erreicht.

Die BCL-Saison 2021/22 beginnt am 13. September mit den Qualifikationsturnieren, die reguläre Saison startet dann am 4. Oktober. Insgesamt treten 32 Teams in der Regular Season an. 28 davon sind direkt qualifiziert, hinzu kommen die vier Gruppensieger der Qualifikationsturniere. Sie spielen in acht Gruppen zu je vier Mannschaften, wobei sich die Ersten einer jeden Gruppe direkt für das Achtelfinale qualifizieren (die zweit- und drittplatzierten Mannschaften nehmen an einem Best-of-3-Play-In teil, bei dem sich die acht Sieger für das Achtelfinale qualifizieren), gefolgt von Best-of-3-Viertelfinals, die das Final Four ermitteln. Der Gesamtsieger erhält ein 1 Million Euro Preisgeld.

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Teilnehmer der regulären Saison (alphabetisch):

AEK Athen (Griechenland), Arged Ostrów Wielkopolski (Polen), Baxi Manresa (Spanien), Besiktas Istanbul (Türkei), Darussafaka Istanbul (Türkei), Dinamo Sassari (Italien), ERA Nymburk (Tschechien), EWE Baskets Oldenburg (Deutschland), Falco Szombathely (Ungarn), Filou Oostende (Belgien), Galatasaray Istanbul (Türkei), Hapoel Jerusalem (Israel), Hapoel Holon (Israel), Happy Casa Brindisi (Italien), San Pablo Burgos (Spnaien), Igokea (Bosnien-Herzegowina), JDA Dijon (Frankreich), Lavrio Megabolt (Griechenland), Lenovo Teneriffa (Spanien), MHP Riesen Ludwigsburg (Deutschland), Nizhny Novgorod (Russland), PAOK Thessaloniki (Griechenland), Pinar Karsiyaka (Türkei), Rytas Vilnius (Litauen), SIG Strasbourg (Frankreich), Tofas Bursa (Türkei), Unicaja Malaga (Spanien), VEF Riga (Lettland)

Teilnehmer der Qualifikationsrunden (alphabetisch):

Bakken Bears Aarhus (Dänemark), Belfius Mons-Hainaut (Belgien), Brose Bamberg (Deutschland), De'Longhi Treviso (Italien), Fribourg Olympic (Schweiz), Hapoel Eilat (Israel), Juventus Utena (Litauen), Kalev/Cramo (Estland), Kapfenberg Bulls (Österreich), Le Mans Sarthe Basket (Frankreich), Levski Lukoil (Bulgarien), London Lions (Großbritannien), Mornar Bar (Mazedonien), Opava (Tschechien), Parma Perm (Russland), Peristeri (Griechenland), Petrolina AEK Larnaca (Zypern), Prometey Kamianske (Ukraine), Salon Vilpas (Finnland), Split (Kroatien), Sporting Clube de Portugal (Portugal), Tsmoki-Minsk (Weißrussland), Cluj Napoca (Rumänien), Zorg en Leiden (Niederlanden)

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