Basketball
JBBL-Team wird von knapp 550 Zuschauern getragen
Knapp 550 Zuschauer sorgten in der Strullendorfer Hauptsmoorhalle für eine prächtige Stimmung.
Knapp 550 Zuschauer sorgten in der Strullendorfer Hauptsmoorhalle für eine prächtige Stimmung.
Foto: sportpress
Strullendorf – Die Bamberger JBBL-Basketballer besiegen den FC Bayern München mit 88:74. In der Hauptsmoorhalle herrscht eine prächtige Stimmung.

Angefeuert von einer stattlichen und lautstarken Kulisse von knapp 550 Zuschauern in der Hauptsmoorhalle in Strullendorf gewann das JBBL-Team der Freak City Academy/Regnitztal Baskets gegen den Nachwuchs des FC Bayern München mit 88:74 und zog damit in die dritte Runde der Play-offs ein.

Die prächtige Kulisse war es vermutlich, die beide Teams nervös in die entscheidende dritte Begegnung starten ließ. Die Bamberger hatten von ihrem Coach Gabriel Strack den Auftrag bekommen, mit einer aggressiven Verteidigung so wenig wie möglich zuzulassen. Dies gelang jedoch nicht immer und so endete das erste Viertel mit leichten Vorteilen für die vom Ex-Bamberger Steffen Hamann trainierten Gäste (15:19).

Der Bamberger Neo Krizanovic (links)  versucht sich gegen Dominik Dolic vom FC Bayern durchzusetzen.
Der Bamberger Neo Krizanovic (links) versucht sich gegen Dominik Dolic vom FC Bayern durchzusetzen.
Foto: sportpress

Im zweiten Durchgang waren die Hausherren bissiger – und kamen wacher aus der Kabine. Viele einfache Ballverluste und Fehlversuche auf Seiten der Münchner resultierten aus der druckvollen Verteidigung. Auch von jenseits der Dreipunktelinie waren die Gastgeber nun erfolgreich, so dass am Ende des dritten Viertels eine 68:60-Führung auf der Anzeigetafel stand.

Jonas Zilinskas wird beim Korbleger von einem Münchner gefoult.
Jonas Zilinskas wird beim Korbleger von einem Münchner gefoult.
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Den Acht-Punkte-Vorsprung ließen sich die Bamberger im letzten Spielabschnitt nicht mehr nehmen. Nach der Schlusssirene gab es bei den Spielern und dem Trainerteam kein Halten mehr.

„Was hier heute in dieser Halle passiert ist, lässt sich nicht in Worte fassen! Wir sind einfach nur dankbar für ein Erlebnis, das niemand von uns je vergessen wird. Heute hat man diesen unvergleichlichen Spirit von Freak City in jeder Zelle gespürt“, meinte Strack.

In der dritten Runde wartet nun Ratiopharm Ulm auf die Bamberger. Die erste Begegnung findet am 24. April statt.

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