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Remis gegen Stadeln
FC Eintracht Bamberg muss sich mit Nullnummer begnügen
Zwei Punkte verloren: Die Domreiter (lila Trikots) sind nach dem Schlusspfiff enttäuscht.
Zwei Punkte verloren: Die Domreiter (lila Trikots) sind nach dem Schlusspfiff enttäuscht. // sportpress
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Bamberg – Die Domreiter rennen gegen den FSV Stadeln vergeblich an. Luis Nüßlein vergibt sogar einen Elfmeter. Auch nach dem Schlusspfiff waren die Bamberger glücklos.

Der FC Eintracht Bamberg hat am Samstagnachmittag in der Fußball-Bayernliga Nord trotz einer überzeugenden Leistung den verdienten Lohn verpasst. Gegen den FSV Stadeln mussten sich die Domreiter nach 90 einseitigen Minuten mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Die Bamberger waren über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft, erspielten sich zahlreiche hochkarätige Chancen und ließen den Gästen kaum Raum zur Entfaltung. Allein der Treffer wollte nicht fallen. Mit sieben Punkten aus den ersten drei Saisonspielen bleibt der FC Eintracht Bamberg trotzdem in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord.

Bayernliga Nord

FC Eintracht Bamberg – FSV  Stadeln 0:0

Von Beginn an setzte die Mannschaft von Trainer Patrick Sulewski den Gegner unter Druck. Bereits in der Anfangsphase bot sich die erste große Möglichkeit, als Tim Gensichen allein auf das Stadelner Tor zulief, jedoch am gegnerischen Schlussmann scheiterte. Die Domreiter blieben am Drücker, kombinierten gefällig und variabel und bestimmten das Geschehen nahezu nach Belieben. Stadeln beschränkte sich weitgehend auf die Defensive und hatte große Schwierigkeiten, sich überhaupt aus der eigenen Hälfte zu befreien.

Luis Nüßlein schoss den Foulelfmeter weit über das Tor.
Luis Nüßlein schoss den Foulelfmeter weit über das Tor. // sportpress

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. Bamberg suchte konsequent den Weg nach vorne und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Die größte Chance des Nachmittags bot sich Luis Nüßlein, nachdem ein an Gensichen verursachtes Foulspiel mit Strafstoß geahndet wurde. Doch auch vom Elfmeterpunkt blieb den Gastgebern das Erfolgserlebnis verwehrt. Zahlreiche Bamberger hatten in der Folge weitere Hochkaräter auf dem Fuß, scheiterten jedoch jeweils knapp.

Mittelstürmer Tim Gensichen (links) zeigte beim FC Eintracht sofort sein Potenzial. Umso bitterer ist der Blitz-Abschied nach wenigen Wochen in Bamberg.
Mittelstürmer Tim Gensichen (links) zeigte beim FC Eintracht sofort sein Potenzial. Umso bitterer ist der Blitz-Abschied nach wenigen Wochen in Bamberg. // sportpress

Keine Gefahr von den Gästen

Während die Gastgeber Angriff um Angriff vortrugen, blieb der FSV Stadeln in der Offensive nahezu wirkungslos. Nennenswerte Torabschlüsse der Gäste waren über die gesamte Spielzeit hinweg kaum zu verzeichnen. Die junge Bamberger Mannschaft zeigte dagegen eine engagierte und reife Vorstellung, ließ Ball und Gegner laufen und investierte alles in den erhofften Heimsieg. Lediglich die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte an diesem Nachmittag.

So blieb es am Ende beim aus Sicht der Domreiter enttäuschenden 0:0. Das Kuriose folgte jedoch erst nach dem Schlusspfiff. Da die Partie zugleich für die Qualifikation zum Toto-Pokal der kommenden Saison gewertet wurde, musste unmittelbar im Anschluss ein Elfmeterschießen durchgeführt werden. Dieses entschieden die Gäste aus Stadeln für sich.

Sulewski: "Kann den Jungs nichts vorwerfen"

Trotz des verpassten Sieges zeigte sich Bambergs Trainer Patrick Sulewski nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben heute sehr gut gespielt. Ich kann meinen Jungs nichts vorwerfen, außer eben, dass wir kein Tor geschossen haben. Wir nehmen das Positive mit. Wir haben nach drei Spielen sieben Punkte und erst ein Gegentor kassiert, aber bereits fünf Tore erzielt. Darauf bauen wir auf und freuen uns nun auf das Derby gegen Gebenbach in der kommenden Woche.“  red

Die Statistik zum Spiel

FC Eintracht Bamberg: Willert – Zekiroski, Keil, Auer (81. Lang), Gensichen, Reischmann (73. Reck), Nüßlein (81. Kollmer), Kettler, Schildbach (59. Linz), Rizai (73. Leistner), Hartwig

FSV Stadeln: Izbudak – Siefert (83. Schelle), Dogan (46. Zieglmeier), Pulkrabek, Müller (83. Köstler), Avci (40. Perst), Hering, Schmittschmitt (46. Rukiqi), Stöß, Höhenberger, Ayvaz

Schiedsrichter: Hemrich (Urspringen)

Zuschauer: 373

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