Torwart, Trainer, BFV-Funktionär: Fußball war das Leben von Harald Griebel. Ein Leben, das nach schwerer Krankheit und großem Kampf viel zu früh am vergangenen Sonntag endete. Harald Griebel durfte nur 50 Jahre alt werden.
Der gebürtige Giecher begann als Kind beim FV mit dem Fußballspielen. Und konnte nicht nur als schussgewaltiger Feldspieler, sondern durch seine großgewachsene, muskulöse Statur vor allem dann als Torhüter eingesetzt werden. Aber egal wo und egal bei welchem Verein: Harald Griebel war ein motivierter und einsatzfreudiger Spieler, der nach Giech unter anderem auch für Memmelsdorf, Mistendorf, Naisa, Unteroberndorf, Lauf und für den Verein seines Wohnortes, den SV Zapfendorf, auflief bzw. zwischen den Pfosten stand.
Nach der Karriere: Trainer und Funktionär
Harald Griebel stammt aus einer Fußballerfamilie und so brachte sich auch der glühende Club-Fan im Anschluss an die eigene aktive Karriere weiter ein. Auch als Trainer, vor allem im Jugendbereich, wo er beim SV Memmelsdorf und bei der JFG Leitenbachtal im Einsatz war.
Aber damit nicht genug: Harald Griebel war und blieb dem Fußball darüber hinaus auch als Verbandsmitarbeiter treu. Für Vereine und Spieler setzte sich der verheiratete Familienvater mit viel Leidenschaft zunächst als Jugendmitarbeiter, dann als Gruppenspielleiter im Kreis 1 Bamberg/Bayreuth-Kulmbach und schließlich als oberfränkischer Bezirks-Seniorenspielleiter ein.
"Die bayerische Fußballfamilie trauert um Harald Griebel, (...) der viel zu früh von uns gegangen ist", schreibt der BFV zum Abschied auf seiner Homepage. "Harald war mehr als ein Funktionär: Er war ein leidenschaftlicher Fußballfreund, ein engagierter Organisator und ein Mensch, der stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Vereine und Spieler hatte", heißt es weiter.
Harald Griebel war auf dem Feld und daneben ein ehrlicher und furchtloser Kämpfer mit einer direkten, geradlinigen Art. Er hatte kein Problem damit, zu seiner Meinung zu stehen, sie gegen Widerstände zu verteidigen und dabei auch einmal anzuecken. Die letzten Monate waren vom Kampf gegen seine Krankheit geprägt. Einem Kampf, den er annahm, den er aber am Ende leider verloren geben musste.












