Samstagabend, Maibacher Höhe und ein Fehlstart im Gepäck: Der TSV Burgebrach will am vierten Spieltag der Landesliga Nordwest die Wende, bei der FT Schweinfurt (17.30 Uhr) endlich den ersten Punkt nach dem Staffelwechsel einfahren.
Für fast alle Burgebracher ist es der erste Berührungspunkt mit den Unterfranken, anders sieht es beim Trainer aus. Tobias Burger duellierte sich in der unterfränkischen Bezirksliga zwischen 2016 und 2019 viermal mit den Freien Turnern, damals als Trainer des FSV Krum.
"Maibacher Höhe, ein stumpfer Platz und ein guter Gegner. Ich weiß, was uns erwartet. Wir müssen bereit sein, vieles deutlich besser machen", sagt Burger, der erst am Mittwochabend erneut sah, welche Baustellen seine Mannschaft hat.
Fußball, Landesliga Nordwest
Freie Turner Schweinfurt - TSV Burgebrach
Nicht nur der FC Coburg nutzte beim 4:1 im Steigerwaldstadion am Mittwoch die Burgebracher Fehler aus. Hinter der Viererkette bilden sich seit Saisonbeginn große Lücken, die Vestekicker nutzten das eiskalt, kamen immer wieder schnell in die Tiefe.
Dass es zu Beginn hapert, ist beim TSV keine ganz neue Lage. Auch in der Vorsaison zahlte Burgebrach Lehrgeld, bekam auf seinen ersten Landesligareisen einige Gegentore eingeschenkt. Die Art und Weise der aktuellen Wiederholung bietet aber Grund zur Sorge. Trainer Burger betonte nach dem Coburg-Spiel, dass er nicht draufhauen wolle - stellte grundsätzliche Tugenden aber zumindest indirekt infrage.
Schweinfurt werden die Startprobleme des TSV nicht verborgen geblieben sein. Zumal die Freien Turnier eine hohe offensive Qualität mitbringen, angeführt von Kapitän und Knipser Dominik Popp längst zum etablierten Landesligastamm im Nordwesten zählen.
Vier Punkte holte Schweinfurt aus den ersten drei Spielen, schoss den TuS Leider mit 5:1 von der Maibacher Höhe, verlor beim FC Coburg mit 1:3. Am Mittwoch nahmen die Turner bei Aufsteiger Ebersdorf nach zweimaligem Rückstand ein 2:2 mit. "Wenn wir am Samstag unser Heimspiel gewinnen, war das Remis in Ebersdorf sehr viel wert", sagt FT-Coach Benjamin Freund unserem Partnerportal anpfiff.info. .
Auf die Burger-Elf wartet ein starker, selbstbewusster Gegner. Doch die offensive Qualität der Burgebracher ist den Gastgebern ebenso bekannt. Wohl auch deshalb drückt Freund seinen Respekt vor dem TSV aus: „Wir wissen, dass Burgebrach viel besser ist, als es der aktuelle Tabellenstand aussagt. Deshalb erwarten wir ein sehr schweres Spiel.“












