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Fußball-Landesliga Nordost
TSV Burgebrach: Robin Bätz trifft bei Heimsieg doppelt
Burgebr gg Unterreichenbach 221125 12 Schwarm
Der Burgebracher Manuel Schwarm nimmt, bedrängt von Timo Rödig (hinten) und Fabian Klarner (vorne), den Ball an. // Sportpress
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Burgebrach – Nach der 0:5-Klatsche gegen den FSV Erlangen-Bruck ist der TSV Burgebrach zurück in der Erfolgsspur. Der Aufsteiger gewann das letzte Heimspiel des Jahres mit 3:2 gegen Unterreichenbach.

Im letzten Heimspiel des Jahres in der Fußball-Landesliga Nordost landete der TSV Burgebrach einen 3:2-Heimsieg gegen den SV Unterreichenbach.

Landesliga Nordost

TSV Burgebrach  – SV Unterreichenbach 3:2 (2:1)

Zum 21. Spieltag  gab der SV Unterreichenbach seine Visitenkarte im Bamberger Land ab. Die „Urus“ hatten ihr Heimspiel in der Vorwoche gegen den TSV Buch knapp mit 1:0 gewonnen, während der heimische TSV Burgebrach eine deftige 0:5-Klatsche beim Spitzenteam vom FSV Erlangen-Bruck einstecken musste. Das Hinspiel im Schwabacher Stadtteil ging mit 3:0 klar an die Gäste, und somit gingen diese auch leicht favorisiert in diese Partie.

Bei winterlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein sahen die 236 Zuschauer eine von Beginn an hektische und zerfahrene Partie auf dem Burgebracher Kunstrasen. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Zentimeter des Geläufs. Die Partie war geprägt von vielen Unterbrechungen, elf gelbe und eine gelb-rote Karte sprechen eine klare Sprache.

In der 8. Minute bediente der Burgebracher Spielertrainer Marcel Kutzelmann in seiner unnachahmlichen Art Robin Bätz, und dieser hatte keine Mühe den Führungstreffer zu erzielen. Im Anschluss gab es Chancen auf beiden Seiten, aber es dauerte bis zur 32.  Minute, bis Xaver Distler per Kopf nach einem Freistoß von halbrechts den Ausgleich erzielte.

Kurz vor dem Pausenpfiff markierte in der 47. Minute der kurz zuvor eingewechselte Nico Plätzer die 2:1-Führung. Dabei profitierte er von einem katastrophalen Abspielfehler der Unterreichenbacher Hintermannschaft.  

Burgebrach muss am Ende nochmal zittern

Nach Wiederanpfiff des sicher leitenden Schiedsrichtergespannes um Referee Marc Treubert änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Es ging hin her auf dem engen Spielfeld. Nach einem Doppelwechsel in der 58. Minute erhöhten die Gäste die Schlagzahl und taucht mehrfach gefährlich vor dem Kasten des überragend aufgelegten Jakob Voran auf.

Dieser war mit herrlichen Paraden zur Stelle und vereitelte einige gute Möglichkeiten. In der 83. Minute steckte wieder der starke  Kutzelmann auf Bätz durch, und der war erneut zur Stelle, um mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 für den TSV Burgebrach zu stellen. Wer nun dachte, die Messe wäre gelesen, sah sich getäuscht. Die Gäste kamen in der 88. Minute nach einem Eigentor auf 3:2 heran. Die „Urus“ warfen nun alles nach vorne, aber mit Glück und Geschick verteidigte das Heimteam die knappe Führung.

Fazit: Nach drei Siegen aus den letzten vier Pflichtspielen hat sich der TSV Burgebrach mit nun 23 Punkten  ein kleines Polster zu den Abstiegsrängen erarbeitet. Mit viel Selbstvertrauen kann er die kommende Partie angehen. Es geht zum TSV Weißenburg, der sechs Punkte weniger auf dem Konto hat. Außerdem hat man mit den Mittelfranken  eine Rechnung offen, denn das Hinspiel ging unglücklich mit 1:2 verloren.

Die Statistik des Spiels

TSV  Burgebrach: Voran –  Bäuerlein, Bätz (89. Jörg), L. Hörnes, Bogensperger, Zirkel (27. Plätzer), P. Hörnes (90. Hoch), Schwarm (90. Fröhling), Pinkert, Ludwig, Kutzelmann (90. Wirth) / SV

Unterreichenbach: Weis –  Hechtel (58. Brechtelsbauer), Danninger, Malek (58. Juric), Jeltsch (87. Schlicker), Klarner, Frauenknecht, Bömoser, Rödig (75. Ochs), Distler, Kurz (87. Pöperny)

Schiedsrichter: Marc Treubert (Stadtlauringen)

Zuschauer: 236

Gelb-Rote Karte: Bäuerlein  (90.+6) 

Tore: 1:0 Bätz (8.), 1:1 Distler  (32.), 2:1 Plätzer (45.), 3:1 Bätz (83.), 3:2 (88., Eigentor)

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