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Nachruf
Trauer um Andreas Eichelsdörfer
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Andreas Eichelsdörfer FT-Archiv // 
Signet des Fränkischen Tags von Dietfried Fösel
Kemmern – Andreas Eichelsdörfer starb im Alter von 89 Jahren. Er zählte jahrelang zu den Spitzenschiedsrichtern der Bamberger Schiedsrichter-Gilde.
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Der ehemalige Kreisschiedsrichterobmann des Fußballkreises Bamberg und vielseitige Sportfunktionär Andreas Eichelsdörfer ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Seine Ehefrau Ingrid folgte ihm nur einen Tag später nach. Beide sind im Klinikum Bamberg im Kreise ihrer Angehörigen sanft entschlafen. 

Schiedsrichter in der Landesliga

Viele Jahre gehörte das Kemmerner Urgewächs zu den Spitzenschiedsrichtern der Bamberger Schiedsrichter-Gilde. Der bekennende Fan des 1. FC Nürnberg  leitete lange Zeit Begegnungen der Landesliga und stand auf der Verbandsliste. In dieser Zeit qualifizierte sich Eichelsdörfer zweimal für die Bayernliga, verzichtete aber zugunsten jüngerer Kameraden.

Einer seiner Höhepunkte war das Bayernliga-Spiel zwischen dem  TSV 1860 München und dem  FC Wacker München vor über 10.000 Zuschauern. Bei dieser Partie wurde  der Oberfranke  als Linienrichter eingesetzt. Schiedsrichter der Begegnung war damals der spätere Obmann Günther Reitzner (Tuchenbach).

60 Jahre als Schiedsrichter

Einmalig im Freistaat waren Andreas Eichelsdörfers Bayern- und Landesliga-Einsätze als Familiengespann mit seinen Söhnen Bernd und Thomas. „Anda“, wie er von seinen Freunden genannt wurde, gehörte der Bamberger Schiedsrichter-Vereinigung 60 Jahre  an, war deren Ehrenmitglied und für seine großen Verdienste im Ehrenamt  unter anderem im Besitz des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder.          

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