Advent! Advent! Es ist die Zeit der großen Gefühle. Und im Überschwang eben dieser kommen Menschen Jahr für Jahr auf die Idee, zu Weihnachten einen Familienhund anzuschaffen oder gar einen Welpen zu verschenken. Vom Tierarzt über den Züchter bis hin zu Tierheimpersonal - jeder, der sich mit Hunden auskennt, warnt eindringlich: Ein Hund gehört nicht unter den Weihnachtsbaum!
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Viele Züchter geben keine Welpen als Weihnachtsgeschenk ab
Conny und Lutz Weber züchten seit 20 Jahren in Staffelbach (Oberhaid) Riesen- und Zwergschnauzer. Sie erleben immer wieder Anfragen von Interessenten, die zu Weihnachten einen Welpen wollen. Fast alle Züchterkollegen machten ähnliche Erfahrungen. Für Lutz Weber ein Unding. Selbst wenn der Wunsch nach einem Welpen ganz aufrichtig ist und nur zufällig in die Weihnachtszeit fällt, warnt der Experte: "Die Feiertage sind nicht unbedingt die richtige Zeit für die Eingewöhnung in die Familie."
Das junge Familienmitglied müsse seine Umgebung in Ruhe kennenlernen. Ein ständiges Kommen und Gehen im Haus, wild umher springende Kinder oder gar gleich längere Reisen zu Familienfeiern? Nicht gut für einen verunsicherten Welpen.
Zeit und Geld: Passt der Hund in die Lebensplanung?
Die Anschaffung eines Hundes "will reichlich überlegt sein", sagt Züchterin Conny Weber. "Passt das Tier wirklich zu meiner Lebensplanung?" Erstens breansprucht ein Hund Zeit. Und zweitens kostet er Geld. Viel mehr Geld, als manche vielleicht meinen. Die beiden Staffelbacher Züchter zählen zahlreiche Kostenpunkte rund um die Anschaffung und Versorgung eines Hundes auf. Welche medizinischen und Gesundheitskosten auf Hundehalter zukommen, erklärt der erfahrene Bamberger Zierarzt Dr. Rainer Glas.
Und weil Advent ist, hat unser großes Quiz der Hundekosten - natürlich - 24 Fragen. Hinweis zum Quiz: Sobald Sie die 24. Frage beantworten, erscheint die Auswertung. Beantworten Sie also zunächst die vorhergehenden Fragen.
Dieser Artikel erschien erstmals im Dezember 2024.












