Das sagt Bamberg
3G-Regel gilt: „Ein brutaler Mehraufwand“
Gaststättenleiter Christian Müller kontrolliert meist selbst, ob Besucher geimpft, genesen oder getestet sind. Die 3G-Regel ist ein  erheblicher Mehraufwand für den Gastronom.
Gaststättenleiter Christian Müller kontrolliert meist selbst, ob Besucher geimpft, genesen oder getestet sind. Die 3G-Regel ist ein erheblicher Mehraufwand für den Gastronom.
Foto: Matthias Hoch
Bamberg – Seit Montag dürfen nur Geimpfte, Genesene und Getestete unter anderem Innengastronomie besuchen. Die Maßnahme löst viel Arbeit und Unverständnis aus.

Ein Paar aus München schlängelt sich am Montagnachmittag durch ein Meer aus bunter Regenkleidung zum Schlenkerla. Trotz tristen Nieselwetters ist einiges los im Sandgebiet. Doch bevor sie das ersehnte Rauchbier genießen können, werden die Landeshauptstädter von Gaststättenleiter Christian Müller kontrolliert. Denn seit Montag gilt bei einer Inzidenz von über 35 die 3G-Regel: Nur Geimpfte, Genesene und Getestete dürfen in die Innenräume von Gaststätten und etwa auch in Fitnessstudios, Friseursalons oder Hallenbäder. In Bamberg lag die Inzidenz gestern bei 49,1.

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