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In eigener Sache
Wechsel in der Chefredaktion
Gerd Schneider
Gerd Schneider ist neuer Chefredakteur des Fränkischen Tags. // Matthias Hoch
Signet des Fränkischen Tags von red
Bamberg – Beim Fränkischen Tag und seinen Schwesterzeitungen Coburger Tageblatt, Bayerische Rundschau und Saale-Zeitung gibt es Veränderungen in der Chefredaktion.
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Künftig führt Gerd Schneider als Chefredakteur die Gesamtredaktion. Als Stellvertreter stehen ihm Claudia Schade und Thomas Zeller, der bisherige Chefredakteur, zur Seite. Der Wechsel erfolgt im Zusammenhang mit der Übernahme der Mediengruppe Oberfranken, unter deren Dach der FT und seine Schwesterzeitungen erscheinen, durch die Mediengruppe Bayern (MGB). Schneider wird schwerpunktmäßig die Integration des Fränkischen Tags und seiner Schwesterzeitungen in die MGB koordinieren. Zur größten Verlagsgruppe Bayerns gehören weitere traditionsreiche Regionalzeitungen wie die Passauer Neue Presse, die Mittelbayerische Zeitung in Regensburg und der Donaukurier in Ingolstadt.

Der aus Unterfranken stammende Schneider ist ein erfahrener Journalist. Zu seinen Stationen gehören die FAZ, die Stuttgarter Zeitungsgruppe sowie die Mittelbayerische Zeitung und der Donaukurier, den er seit 2021 führt. Dort wird der 62-Jährige auch weiterhin als Chefredakteur verantwortlich sein. Vor einigen Jahren hatte er, ebenfalls in einer Doppelrolle, auch die Eingliederung der Mittelbayerischen Zeitung in die Passauer Mediengruppe begleitet.

Auch in Bamberg wird sich Schneider in den nächsten Monaten vor allem dem Prozess der Integration widmen. Das betrifft die wachstumsstarken digitalen Kanäle wie das erfolgreiche Reichweitenportal "inFranken" und "Fränkischer-Tag.de" ebenso wie die gedruckte Zeitung, die man nach Schneiders Überzeugung keinesfalls vernachlässigen dürfe. Zum Profil des Fränkischen Tags sollen künftig, wie bei allen Zeitungen der Verlagsgruppe, wieder mehr Authentizität und Regionalität gehören. Der FT habe ein "unglaublich interessantes, historisch gewachsenes und wirtschaftlich potentes Verbreitungsgebiet: mit Bamberg im Zentrum und der Nürnberger Metropolregion vor der Haustür", so Schneider. "Für eine Tageszeitung ist das ein phantastisches Umfeld."

"Wir sind sicher, dass der Fränkische Tag mit der Zugehörigkeit zu unserem Haus eine stabile Zukunft hat", sagt Simone Tucci-Diekmann, Verlegerin und Geschäftsführerin der Mediengruppe Bayern. Gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten wie diesen sei es für Regionalverlage innerhalb einer großen Mediengruppe deutlich einfacher, sich am Markt zu behaupten und den Lesern auch in Zukunft glaubwürdige Inhalte und hochwertigen Journalismus bieten zu können. 

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