Umwelt
Zerstört eine Tongrube bald das Burglesauer Tal?
Ein Teil der Deponie und das  damals illegal gerodete Areal (rechts) auf einem Bild aus dem Herbst 2019. Der Wald dahinter würde  wohl ein kleiner Teil des geplanten Tonabbau-Gebiets werden.
Ein Teil der Deponie und das damals illegal gerodete Areal (rechts) auf einem Bild aus dem Herbst 2019. Der Wald dahinter würde wohl ein kleiner Teil des geplanten Tonabbau-Gebiets werden.
Foto: Ronald Rinklef
Burglesau – Ein Unternehmen will den Rohstoff auf fast 20 Hektar Fläche abbauen. In Scheßlitz ist man nicht begeistert.

Bei Burglesau wurde früher Ton abgebaut. An der Stelle der aufgelassenen Tongrube entstand später eine Deponie, um das Gelände wieder mit unbelastetem Erdmaterial zu verfüllen. Nun besteht offenbar Interesse eines Unternehmens daran, den Tonabbau bei Burglesau wieder aufzunehmen und auszuweiten. Das bestätigt die Regierung von Oberfranken in Bayreuth dem FT auf Nachfrage. „Geplant ist eine Fortsetzung des Tonabbaus bei einer weiteren Flächeninanspruchnahme von 19,5 Hektar“, heißt es.Diese fast 200 000 Quadratmeter entsprechen in etwa dem Fünffachen der Fläche der bestehenden, genehmigten Deponie.

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