Tauziehen
Tamtam um die Bamberger Helau-Hochburg
Das ehemalige Schauer-Gebäude prägt das Straßenbild. Die gewohnte Ziegelfassade ist ein Knackpunkt in den Verhandlungen zwischen Planern und Stadt.
Das ehemalige Schauer-Gebäude prägt das Straßenbild. Die gewohnte Ziegelfassade ist ein Knackpunkt in den Verhandlungen zwischen Planern und Stadt.
Foto: Matthias Hoch
Bamberg – Wo Schauer früher Kostüme verkaufte, sollen Wohnungen entstehen: Doch die Pläne stoßen auf Kritik - um die Ziegelfassade ist ein Kampf entbrannt.

Kein Konfetti, keine Clownsnasen, keine Kinderschminke: Wegen Corona fällt es heuer kaum auf, dass das einstige Eldorado für Bamberger Narren verlassen ist. Der Traditionsladen Schauer, über Jahrzehnte ein Bollwerk gegen schlechte Laune in der Fünften Jahreszeit, ist Geschichte. In kleinerer Form betreibt Sonja Schauer in der Geisfelder Straße noch einen Faschingsladen. Das markante, große Ziegelsteingebäude in der Nürnberger Straße, wo sich Generationen von Bambergern mit Kunstblut und Spielzeugpistolen ausgerüstet haben, steht aber seit dem Frühjahr 2020 leer.

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