Rechtsextremismus
Nach Brandanschlag: Ermreuth will endlich Ruhe haben
In der Silvesternacht wollte ein 21-Jähriger vermutlich die Synagoge in Ermreuth anzünden. Die Videoüberwachung wurde erst vor wenigen Monaten erneuert. Von der Tat lieferte sie gestochen scharfe Bilder.
Andreas Kraft
F-Signet von Andreas Kraft Fränkischer Tag
Ermreuth – Gegenüber der Synagoge verbreitet ein Schild die Theorien der Reichsbürger, um die Ecke wohnt der Gründer der Wehrsportgruppe Hoffmann. Doch die Menschen in Ermreuth wollen für etwas anderes bekannt sein.

Der Himmel ist grau, die Wolken hängen tief, es regnet. „Wir haben gedacht, dass wir jetzt endlich mal Ruhe davon haben“, sagt eine Anwohnerin. „Und jetzt das.“ Mit dem versuchten Brandanschlag sind die alten Geister, die der Ort schon so lange versucht loszuwerden, wieder da. Noch immer wohnt mitten im Ort im alten Ermreuther Schloss Karl-Heinz Hoffmann, der Anfang der 1970er Jahre die Wehrsportgruppe Hoffmann gegründet hat. Die rechtsextreme Miliz hatte mehr als 400 Mitglieder, das Schloss Ermreuth war ihr ...

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