Mit dem Ende des Annafestes 2026 blickt die Stadt Forchheim auf ein insgesamt sehr erfolgreiches Volksfest zurück. Nach Einschätzung des Veranstaltungsamtes besuchten rund 300.000 Gäste das traditionsreiche Fest im Kellerwald und machten das Annafest erneut zu einem der größten und beliebtesten Volksfeste der Region.
Eine besondere Herausforderung waren in diesem Jahr die außergewöhnlich hohen Temperaturen. Teilweise kletterte das Thermometer auf 35 bis 38 Grad Celsius. Die Hitze stellte Besucher, Kellerwirte, Schausteller sowie die zahlreichen Einsatzkräfte vor große Herausforderungen und dürfte auch einige Menschen von einem Festbesuch abgehalten haben.Dennoch verzeichnete das Veranstaltungsamt über den gesamten Festzeitraum eine sehr gute Besucherresonanz.
Aggressives Verhalten nur in Ausnahmefällen
Auch die ersten Rückmeldungen der Kellerwirte und Schausteller fallen überwiegend positiv aus. Die Mehrheit zeigte sich mit dem Verlauf des Annafestes und der Besucherfrequenz zufrieden. Zwar wirkten sich die extremen Witterungsbedingungen auf einzelne Veranstaltungstage aus, den insgesamt positiven Eindruck des Festes konnten sie jedoch nicht schmälern.
Die Bierpatscher zeigen sich auf FT-Nachfrage zufrieden. „Aufgrund der hohen Temperaturen haben wir wesentlich mehr alkoholfreie Getränke als im Vorjahr ausgeschenkt", berichten sie. Der Bierabsatz sei dennoch stabil gewesen. „Wir hatten gefühlt mehr Besucher als in den letzten Jahren. Besonders freut uns, dass wir keinen einzigen Sicherheitsvorfall hatten. Es war extrem friedlich bei uns!"
Große ehrenamtliche Herausforderung
Auch am Blümleinskeller sei man zufrieden. „Die Leute schätzen die Ruhe auf unserem Keller und das gemütliche Beisammensein", sagen Gerhard, Schorsch, Max und Hannes. Für sie sei es jedes Jahr eine große Herausforderung alles ehrenamtlich stemmen zu können.
Der Winterbauer-Keller kann aufgrund des Wetters keine allzu gute Bilanz ziehen. „Größtenteils zu heiß, weniger Besucher, evtl. wegen den Bussen. Deutlich weniger Konsum vor allem an alkoholischen Getränken und dementsprechend auch rückläufige Geschäftsentwicklung."
Besonders erfreulich ist aus Sicht des Veranstaltungsamts die friedliche und ausgelassene Atmosphäre während des gesamten Annafestes. Aggressives Verhalten oder größere Auseinandersetzungen wurden lediglich in Einzelfällen registriert. Insgesamt hätten sich die Besucherinnen und Besucher respektvoll verhalten und damit maßgeblich zu einem harmonischen Festverlauf beigetragen.
Als wichtiger Erfolgsfaktor wird erneut das Sicherheitskonzept der Stadt Forchheim genannt. Die Zusammenarbeit zwischen Veranstaltungsamt, Polizei, Rettungsdiensten, Feuerwehr, Sicherheitsdienst sowie allen weiteren beteiligten Behörden und Organisationen habe hervorragend funktioniert. Das abgestimmte Konzept habe sich auch in diesem Jahr bewährt und dazu beigetragen, dass sich die Besucher während des gesamten Annafestes sicher fühlen konnten.
Dank an alle Besucher, Wirte, Schausteller und Einsatzkräfte
Das Veranstaltungsamt bedankt sich ausdrücklich bei allen Besuchern, den Kellerwirten, Schaustellern, Einsatzkräften, dem Sicherheitsdienst sowie den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und des Bauhofs. Nur durch das gute Zusammenspiel aller Beteiligten sei es möglich gewesen, das Annafest 2026 erneut erfolgreich, sicher und in gewohnt hoher Qualität durchzuführen.
Das Fazit des Veranstaltungsamtes fällt deshalb eindeutig aus: Das Annafest 2026 war ein voller Erfolg und habe einmal mehr bewiesen, warum das Forchheimer Traditionsfest weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf genießt.














