Im Normalfall ist der Ebermannstadter Marktplatz an einem warmen Sommerwochenende meist gut gefüllt, denn besonders Cafés und Eisdielen laden bei der Hitze zum Verweilen ein. Aber an diesem Wochenende füllt sich der Marktplatz noch einmal mehr, denn es ist wieder Ebser Kerwa.
Von Donnerstag, 5. September, bis Sonntag, 8. September, fanden sich wieder viele Feierwillige auf dem Ebermannstadter Marktplatz zusammen. Ein besonderes Highlight für viele Besucher gab es Samstag. Da wurden nämlich die zwei (ja, zwei!) Kerwabäume aufgestellt.
Kinder stellen eigenen Baum auf
Bevor die Hauptattraktion, der tatsächliche, rund zehn Meter hohe Kerwabaum aufgestellt werden kann, sind erst einmal die Kleinen an der Reihe. Wäre ja unfair, wenn nur die großen etwas vom Baumaufstellen haben.
Und auch wie beim großen Baum machen es die Kleinen ohne technischen Hilfsmittel und somit ganz traditionell. Mehr als ein paar Holzpfähle brauchten auch die Kleinen nicht, um ihren (Miniatur) Kerwabaum aufzustellen.
So war der Kerwasamstag in Ebermannstadt
Detailarbeit beim Hauptbaum
Gefolgt auf den Kerwabaum der Kerwasburschen-Junioren folgt die Hauptattraktion der Erwachsenen. Knapp zehn Meter Baum zieren am Wochenende den Marktplatz. Und auch hier wird ganz traditionell aufgestellt. Wer braucht schon einen Kran oder Ähnliches, wenn es acht Holzpfähle auch tun?
Wofür der traditionelle Aufbau aber sorgt, ist, dass der Aufbau entsprechend lange braucht. Rund eine dreiviertel Stunde benötigen die Kerwasburschen bis der Baum komplett gerade auf dem Marktplatz steht.
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