Am 6. Februar veranstaltete der Effeltricher Fastnachtsverein Allamoschee zum 16. Mal das Männerballett-Turnier. Wie jedes Jahr war die Turnhalle in Effeltrich restlos ausverkauft und die 550 Karten heiß begehrt. Dafür standen die ersten Leute am 24. Januar für den Kartenvorverkauf bereits um 4.00 Uhr am Effeltricher Sportheim an, um dann um 10.00 Uhr die besten Karten zu ergattern.
Fasching Effeltrich: Die schönsten Bilder vom Männerballett
Durch den Abend führten wieder Johannes Steinert, bekannt als Mitglied der „Bleedwaafer“, und Tobias Kupfer. Auch heuer waren, wie in den letzten Jahren, viele Männerballetts aus dem Landkreis Forchheim und darüber hinaus dabei. Allerdings nahm der Sieger des vergangenen Jahres, das Männerballett Zeckern nicht teil. Für die musikalische Stimmung sorgte Andi Karl alias DJ Papaoke. Die Versorgung mit Speisen und Getränken erfolgte in Eigenregie.
Die schönsten Eindrücke von den Faschingsauftritten gibt es in der FT-Bildergalerie:
Acht Faschingsgarden spielen und tanzen um den Sieg
Los ging’s pünktlich um 19.00 Uhr. Mit einer Aufwärmphase von DJ Papaoke. Dann folgte der Kurzfilm „Schatten der Nacht“, den der Verein in Eigenregie gedreht hatte. Danach tanzte die Aktive Garde ihren Schautanz „Die letzte Schlacht im Höllenreich“.
Anschließend tanzen die Männerballette. Den Anfang machte das Männerballett aus Dobenreuth. Mit ihrer Nummer „Zirkus des Grauens“ Danach trat das Männerballett aus Gößweinstein mit Schneewittchen und die sieben Zwerde auf. Als dritte am Start kamen die Männer vom DJK aus Eibach mit „Immer unter Strom.“ Danach ließen es die Burkstreet Boys so richtig krachen. Sie orientieren sich, wie am Namen schon deutlich erkennbar, an den Backstreet Boys.
Effeltricher Ninjas füllen die Pause
Zu Beginn der Pause trat das Effeltricher Männerballett außer Konkurrenz mit den „Ninjas“ auf. Und es gab noch eine musikalische Einlage, bei der das Publikum im Saal eine Polonaise tanzte. Die ausgelassen na Stimmung war schon beinahe auf dem Höhepunkt.
Männerwünsche und Piloten
Nach der Pause tanzten die Brucker Gashenker ihre „Männerträume“. Die sollte ihnen eine Fee erfüllen, in die sich ein Frosch nach einem Kuss verwandelt hatte. Die Wünsch reichten von Formel 1 bis zum Bordellbesuch. Anschließend traten die Heiligenstädter Stadtschnecken mit „Top Gun“-Piloten auf. Passend dazu gab es die Musik aus dem bekannten Film.
Als vorletztes Männerballett zeigten die Chippendales aus Naisa mit der Nummer „Heißkalt, Eiskönigin goes Après-Ski“ auf. Zum Schluss zeigten die Poppendorfer Piano Pipmerboys mit dem Stück „Kerwa“, wie sie sich eine Kerwa vorstellen.
Burker Tänzer gewinnen Männerballett
Dann war es für die achtköpfige Jury, die sich aus jeweils einem Mitglied des teilnehmenden Männerballetts zusammensetzte, an der Zeit die Wertung bekannt zu geben. Dabei wurden Choreografie, Spassfaktor, Musik, Kostüm und Idee bewertet. Währenddessen unterhielt Überraschungsgast Hannes (bekannt vom Ballermann und Fernsehsendungen wie dem ZDF-Fernsehgarten) die Leute.
Dann wurde das Ergebnis verkündet. Der dritte Platz ging an Poppendorf. Den zweiten Platz belegten die Brucker und Platz eins eroberten sich die BurkstreetBoys, die zum ersten Mal dabei waren. Im Anschluss an die Siegerehrung zeigten die Gewinner nochmal ihren Tanz auf der Bühne. Danach folgte Party mit Andi Karl alias DJ Papaoke.
"Spaß steht an erster Stelle"
„Begonnen hat das Turnier als reines Gaudi-Turnier. Mittlerweile ist bei den Teilnehmern der Ehrgeiz riesengroß, den begehrten Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause zu nehmen. Daher werden von den Balletten teilweise waghalsige Choreografien aufgeführt. Aber an erster Stelle soll weiterhin der Spaß stehen.“ sagt erster Vorstand Matthias Pfister.






























































