Die Sonne strahlte vom Himmel und die Temperaturen waren mild und frühlingshaft am Montag. Nachdem am Wochenende schon im Kreis Forchheim ordentlich die Faschingsgaudi herrschte und am Sonntag auch die Forchheimer Innenstadt in das bunte, kostümierte Treiben gehüllt wurde, ging es zum Wochenstart in Kirchehrenbachweiter. Schon beim Faschingsball wurde närrisch gefeiert, zum Rosenmontag folgte der Faschingsumzug. Dieser findet nur alle zwei Jahre statt.
Los ging es um 15 Uhr am Bahnhof. Mit dabei waren rund 300 Teilnehmer und 18 angemeldete Gruppen, die sich bereit für den Startschuss machten. „Vor zwei Jahren war es sehr voll und die Stimmung war wirklich gut, dafür, dass es eher ein kleiner Umzug ist. Wenn er stattfindet, dann sind wir dabei“, erzählt Janina vom Elferrat Ebermannstadt.
Auf die gute Stimmung war auch in diesem Jahr wieder verlass, mit Gruppen in Sonnenblumenkostümen, Berg- und Ski-Outfits, sowie die mit kreativen „Wagen“ ausgestatteten Gruppen des THW und der Freiwilligen Feuerwehr Kirchehrenbach, die Konfetti und Kamelle verteilten. „Es wird jedes Jahr mehr, da der Umzug ja auch nur alle zwei Jahre ist. Da steckt immer ein Haufen Organisation dahinter und alle Leute alle zwei Jahre zu mobilisieren ist da einfacher“, erklärt Nicole Kuhn vom Elferrat Ebermannstadt. Aber nicht nur die Ebermannstadter waren vertreten, sondern auch der Fosanochtsverein Heroldsbacher Narren war mit einer Gruppe dabei, die die Stimmung mit anheizte.
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Pünktlich um 15 Uhr setzte sich der Umzug in Richtung Ortsmitte in Bewegung. Vor der Kirche sammelten sich die ebenfalls kreativ verkleideten Zuschauer, um dem Spektakel beizuwohnen und ordentlich Kamelle abzustauben. Besonders die Kinder freuten sich über Süßigkeiten, die in die Menge flogen und sammelten fleißig ein.
So ein Umzug hat auch seine kleinen Schwierigkeiten: Eine Gruppe musste einen spontanen Batteriewechsel bei Ihrer Musikbox organisieren, aber dies gelang ohne Probleme und der Umzug lief mit super Stimmung seine Route ohne Störungen weiter ab. Die Feuerwehr sicherte die Straße, damit alle ausgelassen feiern konnten. Nach einer guten Stunde war der Umzug vorbei, aber die Party ging noch weiter. Um zehn sei Schanksschluss beim Brauchtums- und Geselligkeitsverein „Ehrabocha Kerwasburschen“ (kurz BGV) berichtet Nicole Kuhn, die auch Mitglied im BGV ist.








































