Waischenfeld
– Ein ideenreicher Faschingszug in Waischenfeld hat vor allem die „Ampel“ auf die Schippe genommen. Hier gibt es die Bilder vom Umzug.
Die Bildergalerie vom Faschingsumzug in Waischenfeld
// FOTOGALERIE
Der Faschingsumzug 2024 in Waischenfeld: bunt und voller Spitzen gegen die Bundespolitik. // FOTOGALERIE
Thomas Weichert
Der Faschingsumzug 2024 in Waischenfeld: bunt und voller Spitzen gegen die Bundespolitik. // FOTOGALERIE
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Der Faschingsumzug 2024 in Waischenfeld: bunt und voller Spitzen gegen die Bundespolitik. // FOTOGALERIE
Thomas Weichert
Rund 1000 Schaulustige haben am Rosenmontag den Faschingsumzug im Wiesentstätdchen Waischenfeld mit circa 300 närrischen Zugteilnehmern vom Ahorntal bis Goldkronach im Fichtelgebirge verfolgt. Die Narren nahmen dabei die Politik der Ampel-Regierung, die Cannabis-Legalisierung, die Hollfelder Rathauspolitik und den Fachkräftemangel auf die Schippe. Scholz, Habeck und Lindner wurden mit einem Raumschiff von den „Asfolder Narren“ ins All geschossen und Scholz noch zusätzlich von Bavaria-Chef Bernhard Bachmann auf den Mond. Denn sicher ist sicher.
„Vorstand Bernhard unser Held, schießt den Scholz von dieser Welt“, meinten die Sportlerinnen und Sportler des SV Bavaria Waischenfeld. Vorher schossen aber schon die Asfölder Narren die drei „Ampelmänner“ mit ihrer Raumsonde ins All. Olaf du alter Kek, wir grätschen deine Ampel weg.
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Franz-Josef Strauß ist mit dabei
Auch Franz-Josef Strauß war Thema. Und zwar mit dem Spiegel-Bestseller „Ein Leben im Übermaß“ von Peter Siebenmorgen. Die Vorstädter beklagten den Fachkräftemangel, wie unter anderem zwei Waischenfelderinnen als Bäcker und Metzger anschaulich unter Beweis stellten.
Ganz neu und erstmals dabei war die kürzlich gegründete Kindergarde des SV Bavaria Waischenfeld in Kooperation mit der Faschingsgesellschaft „Die Schlossritter“ aus Goldkronach. Dass Waischenfeld und Goldkronach in Sachen Garde nun zusammenarbeiten, ist Gardetrainerin Vanessa Schwindel zu verdanken, die aus dem Waischenfelder Weiler Kugelau stammt.
Schlümpfe erleben ihr blaues Wunder
Voll in Feierlaune waren auch die Glücksbärlies vom Maihof in Köttweinsdorf, die Schlümpfe des Damenballetts aus Hollfeld, die ihr blaues Wunder auf dem Kussweg nach „Bradn“ erlebten und die Familie Malter im Nordseeland mit einer Meerjungfrau und jeder Menge Quallen und anderem Meeresgetier.
Die Hippies der Feuerwehr Hannberg/Zeubach feierten die Cannabis-Freigabe und der bekannte rebellische Liedermacher Hans Söllner sang ausdem Lautsprecher dazu. Die Feuerwehr Waischenfeld hatte sich in die 60er Jahre zurückgebeamt.
Eine tolle Idee war die alte Sämaschine, die die Asflöder „Weltraum-Narren“ kurzerhand zum Bratwurstgrill umgebaut hatten. Das Hollfelder Faschingsprinzenpaar Wolfgang III. und Stephanie II. (Herzing) ließ grüßen.
Von aufkommendem leichten Nieselregen während des Umzugs ließen sich die Narren ihren Spaß nicht verderben. Von acht teilnehmenden Faschingswagen flogen jede Menge Bonbons, Kekse und Popcorntüten ins Publikum. Stark vertreten waren besonders die Fußgruppen.
Anschließend wurde der Rosenmontagsball in der Sport- und Bürgerhalle ausgiebig gefeiert.