Eine Shoppingtour durch Forchheim versprach am Sonntag nicht nur außergewöhnliche Fundstücke, sie war auch Gelegenheit, in aller Ruhe einzukaufen. Außerdem konnte man in die Osterkultur und Geschichte rund um Forchheim eintauchen und auch kulinarisch gab es verschiedene Highlights zu entdecken.
Die erste Anlaufstelle für den Einkaufsbummel: der neu eröffnete Paradeplatz mit vielen Marktständen, die über Kinderspielzeug, Kleidung, Accessoires, Blumen, frisches Obst, Gemüse und Kräuter fast alles anboten.
Handwerkskunst und Leckereien am Jahrmarkt in Forchheim
Ein Streifzug durch die Fußgängerzone, in der auch die Geschäfte geöffnet hatten, bot ein buntes Bild. Ziemlich am Anfang war der Stand der Familie Alexander aus Schweinfurt zu finden, die schon in der dritten Generation nach Forchheim auf den Markt kommen. Sie bieten Kleidung an und lieben ihre Kunden in Forchheim, wie sie selbst sagen.
Mit dabei war auch der Korbflechter Augustin Friedrich aus Altendorf, der seine Weiden selbst anbaut und bei dem man die Entstehung eines Korbes mit eigenen Augen verfolgen konnte.
Bildergalerie: Markt und verkaufsoffener Sonntag
Der verkaufsoffene Sonntag war auch ein Fest für die Sinne, denn viele Restaurants, Brauereien, Eisdielen und Cafés mit ihren Plätzen im Freien hatten geöffnet. Hier boten sich, mit Aussicht auf die Wiesent, die Altstadt und das Markttreiben, viele Gelegenheiten zu genießen.
Auch das Wetter spielte mit, Sonne gab es zwar keine, aber es war trocken und einigermaßen warm. Die Stimmung? Wunderbar. Mittendrin ein Partnerschaftsverein „Klub tschechisch deutsche Partnerschaft“. Der Klub widmet sich dem Austausch und der Verständigung zwischen Tschechen und Deutschen. Gemeinsame Treffen, Aktionen und Erlebnisse sind gewünscht, gefördert, angeregt. Dieses Mal kamen sie nach Forchheim.
Besucher aus nah und fern in Forchheim
Immer wieder zeigt sich, der Jahrmarkt und der verkaufsoffene Sonntag locken nicht nur Einheimische in die Forchheimer Innenstadt. Am Sonntagvormittag in die Fußgängerzone zum Frühschoppen und „am Nachmittag geht es auf den größten Biergarten der Welt – den Kellerberg “, wie Chunnan Chen aus Taiwan, mit Augenzwinkern und stolz, erzählte. Er kam mit der Gruppe über „Ascheberg“ (Aschaffenburg) nach Forchheim.
Auch die Kultur kam nicht zu kurz, in der Kaiserpfalz und in der davor liegenden Marienkapelle waren gleich drei Sonderausstellungen zu Osterbräuchen in der Fränkischen Schweiz zu sehen.






























