„Es war richtig, richtig heftig“, sagt Luisa Zametzer, nachdem sie am Montagabend bei unzähligen Zuschauern auf dem heimischen Fernseher zu sehen war. Zusammen mit weiteren bayerischen Produkthoheiten – unter anderem der Kirschenkönigin Lena Mirschberger – hatte Zametzer einen Auftritt bei „Alle singen Weihnachten! Das große Adventsfestsingen 2023“ im ARD.
Angefangen hatte alles mit einem Facebook-Post von Florian Silbereisen. Darin rief er Gruppen und Vereine auf, sich für die Advents-Show zu bewerben. Als großer Fan von Florian Silbereisen wollte sich Luisa Zametzer diese Chance nicht entgehen lassen und teilte die Idee mit den anderen Königinnen. Nach einer kurzen Bewerbung inklusive Bewerbungsvideo trudelte direkt die Zusage ein.
Gemeinsam mit zehn weiteren Produkthoheiten ging es Ende November nach Suhl zur Aufzeichnung. „Wir konnten es gar nicht glauben, bis wir losgefahren sind“, erzählt Zametzer. Morgens um halb neun ging es zu fünft im Auto los.
„Wir haben die ganze Zeit unser Lied gehört“, erinnert sich Lena Mirschberger und meint damit den Song „Glühwein“, den die Königinnen in der Sendung zusammen mit Schlagersänger Vincent Gross performt haben.
Kurz nach der Ankunft vor Ort hätten schon die Tonaufnahmen begonnen, erzählt Zametzer. Ein Moment voller Aufregung: Das erste Mal auf der großen Bühne. „Das ist die Gleiche wie beim Adventsfest der 1000 Lichter“, erklärt Zametzer, die mit Begeisterung Shows von Florian Silbereisen schaut. Direkt nach den Tonaufnahmen hätten sie Schlagersänger Vincent Gross getroffen, mit dem sie in der Sendung auftreten. Als Geschenk überreichten die Königinnen dem Sänger eine Krone und eine Scherpe.
Große Aufregung vor Auftritt bei Silbereisen
Nach einer Pause habe es eine große Generalprobe gegeben, bei der die ganze Show einmal durchgespielt worden sei, erzählt Zametzer. Dann ging die Aufnahme inklusive Publikum los: Fröhlich winkend ziehen die Königinnen nacheinander ein und stellen sich als Chor auf. Begrüßt werden sie von Silbereisen mit einem augenzwinkernden: „Ich bin Florian, Harmonika Prinz der Erste.“ Drei Königinnen dürfen sich persönlich vorstellen – Luisa Zametzer ist eine davon.
Die Königinnen stellen sich vor bei Silbereisen
„Ich glaube, es gab nicht viele Momente in meiner Amtszeit, wo ich so aufgeregt war“, erinnert sie sich an den Auftritt. Angst, dass etwas schiefgeht, habe sie keine gehabt. Vielmehr habe der Moment an sich bei ihr einfach für Gänsehaut gesorgt. Dann kommt Vincent Gross auf die Bühne und es wird geschunkelt, geklatscht und gestrahlt.
Am Ende der Sendung singen alle Teilnehmer zusammen „We are the World“. „Ich glaube, wir hatten alle Tränen in den Augen“, erzählt Forchheims Bierkönigin. Auch Lena Mirschberger ist das Finale in besonderer Erinnerung geblieben.
Doch nicht nur die Zeit auf der Bühne war für Luisa Zametzer ein absolutes Highlight. Auch der herzliche Austausch mit den vielen anderen Gruppen hinter der Bühne, zum Beispiel mit den Nikoläusen aus dem Allgäu, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So eine Sendung mal nicht vor dem Fernseher, sondern direkt vor Ort zu erleben, sei beeindruckend. „Es war krass, auch mal die Kameratechnik und die Logistik zu sehen“, sagt Zametzer. Die Idylle, die über die Mattscheibe flimmert, ist aus ihrer Sicht auch live spürbar. „Keiner der da ist, ist abgehoben“, berichtet Zametzer.
Silbereisen fehlt bei der Aftershow-Party
Einen kleinen Dämpfer gab es leider trotzdem. Wegen technischer Probleme habe sich die Produktion verzögert und die Königinnen konnten erst nach Mitternacht zur Aftershow-Party. Roland Kaiser und Vincent Gross seien zwar noch da gewesen, viele Stars waren aber schon weg. Besonders schade: Auch Florian Silbereisen sei nicht auf der Party anzutreffen gewesen, berichtet Zametzer. Immerhin hätte es bei der Probe aber kurz Gelegenheit gegeben, sich mit ihm zu unterhalten. „Ich hatte die Hoffnung, dass man die Stars bisschen besser sieht“, gibt Mirschberger zu.
Als die Königinnen nachts um vier im Hotel einchecken, ist an Schlaf noch nicht zu denken. „Es war ein sehr langer Tag, aber durch die ganzen Eindrücke war ich am Ende gar nicht müde", erinnert sich Mirscherger. „Man hat an diesem einen Tag so viel erlebt, es fühlt sich an wie fünf Tage“, Zametzer stolz.
Die ganze Sendung gibt es aktuell noch in der ARD-Mediathek. Wer sich nur den Auftritt der Königinnen ansehen möchte, der kann ab 52.30 Minuten zuschalten.
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