Früher war der Faschingsumzug im Wiesentstädtchen nur ein Gaudiwürmchen mit drei oder vier Wägelchen. Am Rosenmontag sprengte der Narrenzug alle Rekorde. 19 Gruppen aus der Region mit mehr als 400 Faschingsnarren.
Am weitesten waren die Narren aus dem Mühlbachtal (Stadt Ebermannstadt) mit ihren großen Faschingswägen angereist und auch eine Fußgruppe aus dem Fichtelgebirge nahm am Umzug durch die Stadt teil. Auch die Sachsendorfer bei Aufseß hatten einen weiten Weg. Rund 2000 Besucher verfolgten das bunte Treiben an den Straßenrändern.
Kreative Gruppen: Schlümpfe, Gallier, Bautrupp
Vorneweg die über 20 Schlümpfe der Feuerwehr. Dann die große Tanzgarde von Bavaria Waischenfeld mit Prinzessin Anna, gefolgt von den Narren der Schlossritter aus Goldkronach und den Bauarbeitern aus dem Ahorntal. Hatten die „Asfölder“ am Sonntag noch das neue Gößweinsteiner Rathaus gebaut, waren sie nun in Waischenfeld angerückt, um die Wiesentbrücke neu zu bauen.
Auch die Hannberger waren mit einem Bautrupp angerückt, weil „in Waischenfeld nichts vorangeht. Weder beim Rathaus noch bei der Wiesentbrücke“. Die Feuerwehr Rabeneck befand sich im „Malle-Modus“, die Vorstädter flogen als „Hufis“ ein, weil Waischenfeld Fledermauszentrum des Bund Naturschutz wird.
Bildergalerie zum Umzug in Waischenfeld
Die Gymnastikdamen aus Breitenlasau, Siegritzberg und Zochenreuth zeigten ihren Tanz für Bauch, Beine und Po, der zweite Bürgermeister der Stadt Waischenfeld kam als Mönch, die Breitenlesauer als unbezwingliche Gallier, haben sie doch mit „Krug-Bier“ den besten Zaubertrank der Welt. Die Hollfelder Narren befürchten, dass es bald ihre Stadthalle nicht mehr gibt und somit auch keine Prunksitzungen mehr und kritisierten den schleppenden Glasfaserausbau.
Mit Seilbahn und Après-Ski
„Unser Bernhard hätte Zeit, gibt es doch keinen Bademeister mehr“, meinten die Sportler von Bavaria Waischenfeld und die Fußballdamen der Bezirksoberliga bilden die neue Frauenfußballnationalmannschaft. „Auf geht’s zum Ochsenkopf zur neuen Seilbahn mit Après-Ski“, meinten die Schneefrauen und -männer. Den Fichtelgebirgs-Hausberg hatten sie gleich mitgebracht.
Im Disneyland wähnten sich die Waischenfeld Nord-Kids, während sich die „Malters und Co.“, auch aus Waischenfeld, im Märchenland befanden. Ein paar Waldgeister aus Gößweinstein hatten sich auch verirrt. Markus Söder soll „Flocken“ für das Waischenfelder Freibad locker machen, meinte die erste Mannschaft von Bavaria.
„Waschaföld Helau“ war noch nie so groß und schön wie diesmal. „Wir haben dafür eben auch viel Werbung gemacht“, sagt Martina Mäusbacher von der Tourist-Info. Sie dankt besonders den Feuerwehren, die das Sicherheitskonzept mit den Straßenabsperrungen hervorragend umgesetzt haben.







































