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Golfclub Fränkische Schweiz
Golfplatz Kanndorf bietet Familienspaß statt Etikette
Golfclub KanndorfForchheim & Fränkische Schweiz
Golfplatz Kanndorf : Von links nach rechts: Matthias Wölker, Vizepräsident Platz & Liegenschaften; Julian Mirsberger, Vizepräsident Kommunikation; Christian Walda, Mitglied und ehrenamtlicher Helfer // Foto: Pia Lengenfelder
Kanndorf – In Kanndorf in der Fränkischen Schweiz befindet sich einer der ältesten und schönsten Golfplätze Bayerns. Statt steifer Etikette setzt der Club auf Gemeinschaft und Familienfreundlichkeit.

Im Jahr 1973 eröffnete Konrad Messingschlager zusammen mit seiner Frau Erika den Golfplatz in Kanndorf mit damals sechs Löchern. Bereits 1971 begann er mit dem Bau der Anlage, und konnte nach anfänglichen Startschwierigkeiten und einer überschaubaren Mitgliederzahl im Juni 1989 den neuen 18-Loch-Platz einweihen. Heute umfasst das 74 ha große Gelände neben verschiedenen Übungsbereichen wie der Driving-Range, auf der lange Abschläge trainiert werden, auch einen 6-Loch-Kurzplatz.

Golfer aus ganz Deutschland kommen nach Kanndorf

Seit 1988 ist der Platz an den Golfclub Fränkische Schweiz e.V. verpachtet – Familie Messingschlager kümmert sich nach wie vor um das leibliche Wohl der Spieler und lockt seit nunmehr 50 Jahren Golfer aus ganz Deutschland in ihre Golfpension nach Kanndorf. Viele kommen seit Jahrzehnten regelmäßig um in der idyllischen Umgebung der Fränkischen Schweiz Golf zu spielen.

Viele Kalorien werden bei einer Golfrunde verbrannt

Julian Mirsberger, der als Vizepräsident für den Bereich Kommunikation zuständig ist, hat vor neun Jahren den Golfsport für sich entdeckt. Nach anfänglicher Skepsis und der Aussage „ich mache lieber noch richtig Sport“, ist der Golfplatz in Kanndorf mittlerweile zum zweiten Wohnzimmer des 41-Jährigen geworden.

Golfplatz KanndorfGolfplatz Kanndorf
So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
Golfplatz KanndorfGolfplatz Kanndorf
So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder
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So sieht es auf dem Golfplatz in Kanndorf aus. // FOTOGALERIE Foto: Pia Lengenfelder

Neben Technik und Präzision sind beim Golf auch mentale Stärke, Geduld und eine gute Hand-Auge-Koordination gefragt. Bis zu 13 Kilometer legen die Spieler bei einer Runde an der frischen Luft zurück und verbrennen circa 1200 Kalorien. „Da muss man sich lang im Fitnessstudio aufs Laufband stellen, aber bei uns in Kanndorf hat man definitiv den schöneren Ausblick“, bemerkt Mirsberger schmunzelnd.

Bei der Pflege des Platzes wird auf umweltschädliche Produkte verzichtet

Um den Beitrag zur Artenvielfalt zu unterstreichen hat sich der Golfclub beim Blühpakt Bayern beworben, einer Initiative des Bayerischen Ministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz, mit dem Ziel neue Lebensräume für Insekten zu schaffen. Das Team um Head-Greenkeeper Sebastian Wolf, das für die professionelle Pflege und Instandhaltung des Golfplatzes zuständig ist, verzichtet außerdem auf umweltschädliche Produkte und wässert fast ausschließlich den Bereich um die Zielfahne, das sogenannte Green – das „Kapital eines Golfplatzes“, wie ein Spieler erklärt.

Teamvorstand wird von ehrenamtlichen Helfern unterstützt

Golfplatz KanndorfForchheim & Fränkische Schweiz
Der Golfclub hat heute über 500 Mitglieder. // Foto: Pia Lengenfelder

„Die Greens sind praktisch der herausforderndste Teil für die Greenkeeper. Sie sind wie ein eigenes biologisches Konstrukt, das einfach besondere Pflege braucht“, erklärt Mirsberger. Er selbst bildet zusammen mit drei weiteren Vizepräsidenten und dem Präsidenten Dietrich Oberg seit März 2026 den Teamvorstand des mitgliedergeführten Golfclubs und sorgt in Zusammenarbeit mit vielen ehrenamtlichen Helfern und den Mitarbeiterinnen im Clubsekretariat, für den reibungslosen Ablauf im mittlerweile über 500 Mitglieder umfassenden Verein.

Vizepräsident Julian Mirsberger: „Wir sind kein schnieker Golfclub“

Golf ist ein Familiensport und kann unabhängig von Alter und Spielstärke gemeinsam betrieben werden – auch der Familienhund darf mit auf den Golfplatz. Die Etikette wird in Kanndorf nicht so eng gesehen: „Wir sind kein schnieker Golfclub“, erklärt Julian Mirsberger der mit den Verantwortlichen im Verein gerade ein Konzept erarbeitet, um den Golfclub nahbarer zu machen: „Wir wollen ein Verein für alle sein, wir haben kein elitäres Image. Wir wollen zeigen, dass wir einfach ein Sportverein wie jeder andere sind und unsere Club-Werte Freude, Gemeinschaft und Gesundheit leben“, erklärt er weiter.

Weitere Informationen:

Spezielle Angebote für Neugolfer, Schnuppertraining-Termine, kommende Veranstaltungen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter: www.gc-fs.de

 

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