In knapp vier Wochen ist Weihnachten. So manch ein Geschenk, das in dieser Zeit bestellt wird, verspätet sich. Meistens dürfen sich die Beschenkten bereits einige Tage nach dem Fest darüber freuen, etwas auspacken zu dürfen. Mich aber überraschte ein solches Paket jüngst nach vier Jahren.
Alles begann Weihnachten 2019, als ein guter Freund mir mit den Worten: „Du weißt ja selbst am besten, was du dir wünschst!“ einen Umschlag überreichte. Enthalten war ein Gutschein für einen Online-Händler, der spezielle Figuren vertreibt, die ich sammle. Wie es bei Gutscheinen üblich ist, verschwand er nach dem Fest in einer Schublade. Erst in der Vorweihnachtszeit 2020 stieß ich wieder auf ihn und entschloss mich, das Geschenk rechtzeitig zum neuen Weihnachtsfest einzulösen.
Aus einer Bestellung werden viele Überraschungen
Leider kam meine Bestellung nicht rechtzeitig bis Heiligabend bei mir an. Stattdessen erhielt ich Mitte Januar 2021 eine E-Mail des Händlers, dass es Probleme bei meiner Bestellung gebe. Einzelne Artikel seien aktuell nicht im Lager vorrätig. Man könne mir jedoch die übrigen Figuren vorab übersenden. Dem stimmte ich zu. So kamen in den Folgemonaten immer wieder kleine Päckchen bei mir an, die meine Weihnachtsbestellung vervollständigten. Mit der Zeit vergaß ich, was genau ich alles bestellt hatte, freute mich aber über die vielen kleinen Überraschungen – deren Strom leider irgendwann versiegte.
Drei Jahre nach der Bestellung erhielt ich nun erneut eine E-Mail mit dem Titel: „Deine Bestellung wurde aktualisiert“. Wenige Tage später stand wieder ein Päckchen vor meiner Haustür – die wohl finale Überraschung. Das letzte fehlende Modell wird inzwischen nämlich nicht mehr hergestellt.
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