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Stadtrat in Gräfenberg
Wegen Baumkataster: Stadt lässt Bäume im Freibad fällen
Die Sanierung der Freibäder in Gräfenberg, Egloffstein und Streitberg kann beginnen.
Die Sanierung der Freibäder in Gräfenberg, Egloffstein und Streitberg kann beginnen. // Petra Malbrich
Gräfenberg – Die Stadt Gräfenberg lässt den Zustand ihrer Bäume erfassen. Dabei hilft ein neuer Pflanzenexperte. Folge: Einige beliebte Bäume müssen nun weichen.

Nicht der Tod des Jungen im Lillachtal, auch nicht, dass durch einen herabfallenden Ast im Todsfeldtal in Thuisbrunn ein Wanderer ums Leben kam, waren ausschlaggebend für die Erstellung eines Baumkartasters. „Wir haben das schon länger auf der Agenda“, sagt Bürgermeister Ralf Kunzmann (FW) auf Anfrage. „Aufgrund der Verkehrssicherungspflicht sind wir angehalten, die Bäume regelmäßig zu prüfen“, erklärt Kunzmann.

Dazu wurde ein Bauhofmitarbeiter zum zertifizierten Baumkontrolleur ausgebildet, um mit dem Fachwissen die städtischen Bäume auf ihren Zustand hin zu untersuchen. Das kostet Zeit. Die Stadt hat doch einen großen Baumbestand.

Baumkataster: 80 Bäume in Gräfenberg geprüft

Bislang wurden ungefähr 80 Bäume geprüft. Diese wurden von dem Baumkontrolleur dann wie bei einer Ampelschaltung katalogisiert. Rot hat hohe Priorität, es sollte schnellstmöglich gehandelt werden, Gelb zeigt Handlungsbedarf und bei Grün ist alles in Ordnung.

Tatsächlich war dann bei einer Baumgruppe im Freibad von Gräfenberg ein schneller Handlungsbedarf angezeigt. Zwar sind die Bäume dort beliebte Schattenspender, doch weil sie auf der Liegewiese stehen und sich die Besucher dort aufhalten und sonnen, können die kranken Bäume nicht stehen bleiben.

Bäume im Freibad in Gräfenberg werden nach Renovierung gefällt

Im Stadtrat wurde deshalb der Beschluss gefasst, die Bäume zu entfernen und zu gegebener Zeit neue Bäume zu pflanzen. Zu gegebener Zeit heißt nach der Renovierung des Freibads.

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