Geschichte
„In diesem Moment war meine Jugend vorbei“
Die Synagoge nach der Sprengung
Die Synagoge nach der Sprengung
Foto: Julius Brunner, Archiv Franze
Forchheim – Wie ein Zwölfjähriger die Pogromnacht am 9. November 1938 in Forchheim erlebte.

Was die Nazis zynisch als „Reichskristallnacht“ bezeichneten, ging auch an der Region nicht vorbei. Der Regierungspräsident von Ober- und Mittelfranken, Hans Dippold, berichtete im Dezember 1938, dass in seinem Bezirk im Zuge der Aktionen „gegen das jüdische Mördergesindel“ 772 Juden festgenommen, 17 Synagogen ausgebrannt und 25 demoliert, 115 jüdische Geschäfte zerstört und 594 jüdische Wohnungen verwüstet worden seien.

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