Baumfällungen
So kam es in Bammersdorf zum Kahlschlag
Kahlschlag: Wo vor kurzem noch ein kleiner Wald war, liegen nur noch die Stämme der gefällten Bäume. Die Gemeinde Eggolsheim und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bamberg waren machtlos.
Kahlschlag: Wo vor kurzem noch ein kleiner Wald war, liegen nur noch die Stämme der gefällten Bäume. Die Gemeinde Eggolsheim und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bamberg waren machtlos.
Foto: Nicolai Prechtel/privat
Eggolsheim – Auf einem oberfränkischen Privatgrundstück wurde ein Wäldchen abgeholzt – zum Unmut vieler Anwohner. Hätte die Rodung verhindert werden müssen?

Eine Radikalkur ist die Behandlung einer Krankheit mit starken Mitteln, die den gesamten Organismus belasten. Gewissermaßen war das Vorgehen auf einem Privatgrundstück in Bammersdorf also eine Radikalkur: Die Besitzerin ließ ein ganzes Waldstück roden, weil einige Bäume krank oder abgestorben waren. Da im Fallbereich der betroffenen Kiefern und Ahorne eine Straße und andere Anwesen lagen, waren sie zur Gefahr geworden. Mithilfe eines Hubsteigers hatte eine Spezialfirma zuvor bereits eine umsturzgefährdete Kiefer entfernt, heißt es von der Gemeinde. Der Aufwand dafür war sehr groß und die Kosten hoch – ...

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