Bildungskonferenz
Neunkirchen will bildungsstärkste Kommune sein
Neunkirchener Bildungsakteure aus verschiedenen Bereichen trafen sich zum Erfahrungsaustausch.
Neunkirchener Bildungsakteure aus verschiedenen Bereichen trafen sich zum Erfahrungsaustausch.
Foto: Markt Neunkirchen a. Brand
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Neunkirchen am Brand – 26 Akteure aus Politik, Schulen, Kirchen, Kindertagesstätten, Vereinen und Kultur diskutierten in Neunkirchen am Brand über das Thema Bildung.

„Besser leben und lernen in Neunkirchen am Brand“ – Diesem Thema widmete sich die zweite Bildungskonferenz in Neunkirchen am Brand.

Bildung wird als lebenslanger Lernprozess verstanden, der Menschen soziale Teilhabe und Lebensqualität ermöglichen soll. Dieses Grundverständnis führte 2019 zur ersten Bildungskonferenz, die in Kooperation mit dem Bildungsbüro Landkreis Forchheim durchgeführt wurde.

Als Ergebnis entstand der erste Bildungsbericht „Lernen und Leben in Neunkirchen am Brand“ mit zwei besonders relevanten Handlungsempfehlungen für die Marktgemeinde.

Die Bildungskonferenz wird in Zukunft jährlich als fester Bestandteil der Bildungslandschaft durchgeführt, um Neunkirchen am Brand zur bildungsstärksten Kommune im Landkreis zu entwickeln.

Bildungsfond und Ehrenamt

Diese Empfehlungen wurden in der zweiten Bildungskonferenz im regen Austausch konkretisiert: Die erste Empfehlung fordert die Einrichtung eines Bildungs- und Teilhabefonds durch die Marktgemeinde mit Festlegung der Vergabekriterien. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger für neue Ideen und Projekte in Neunkirchen zu interessieren und für die Umsetzung zu motivieren.

Mit Mitteln des Fonds können konkrete Projekte bezuschusst werden.

Des weiteren wird die Einrichtung einer Ehrenamtsagentur empfohlen, mit dem Ziel, dass Bürgerinnen und Bürger das Ehrenamt für sich (wieder-) entdecken und dazu aktiviert werden.

Bestehende Informations- und Vermittlungslücken sollen vorrangig sowohl für Träger als auch Interessierte durch eine zentrale Ehrenamtsagentur geschlossen werden.

Intensiv diskutiert wurden auch die erforderlichen Anreizsysteme für ein Ehrenamt sowie mögliche Organisationsformen.

Technik weiterhin nutzen

Die Bildungskonferenz bot darüber hinaus einen breiten Erfahrungsaustausch zum Thema „Lernen aus der Pandemie“. Hier waren sich alle Akteure einig, dass der Einsatz digitaler Technologien und Tools neue Wege und Möglichkeiten eröffnete, die künftig weiterentwickelt werden sollten.

 

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