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Pächter würde gerne wieder
Stempfermühle: Warum erzeugt das Pumphaus keinen Strom mehr?
Das ehemalige Pumphaus der Gößweinsteiner Eigenwasserversorgung wurde zuletzt als Turbinenhaus zur Stromerzeugung genutzt. Droht nun der Abriss?Forchheim & Fränkische Schweiz
Das ehemalige Pumphaus der Gößweinsteiner Eigenwasserversorgung wurde zuletzt als Turbinenhaus zur Stromerzeugung genutzt. Droht nun der Abriss? // Thomas Weichert
Gößweinstein – Im ehemaligen Pumphaus der Gößweinsteiner Eigenwasserversorgung könnte eine Turbine angeblich sofort wieder Strom erzeugen. Ein Rechtsstreit nach der Kündigung des Pachtvertrages ruht.

Für eine Sanierung des Turbinenhauses bei der Stempfermühle, dem früheren Pumpwerk der Gößweinsteiner Eigenwasserversorgung, stehen 25.000 Euro im Haushaltsplanentwurf 2024 der Marktgemeinde Gößweinstein. Auf Nachfrage aus dem Haupt- und Finanzausschuss, ob dieses überhaupt noch Strom erzeuge und deshalb der Unterhalt notwendig sei, wurde mitgeteilt, dass seit Jahren kein Strom mehr erzeugt wird. Man müsse grundsätzlich überlegen, wie mit dem Turbinenhaus umgegangen werden soll. Auch ein Abriss war im Gespräch.

Jederzeit bereit, wieder Strom zu erzeugen

Der letzte Betreiber, der im Turbinenhaus Strom erzeugt hat, war Reinhard Bauernfeind aus Ottenhof, bis ihm die Gemeinde vor etwa zwei Jahren den Pachtvertrag nach zehn Jahren nicht mehr verlängert hatte. Danach kam es zu einem Rechtsstreit zwischen dem Markt Gößweinstein und Bauernfeind, der bei Gericht inzwischen ruht.

Wie Bauernfeind unserer Zeitung auf Nachfrage erklärte, wäre er jederzeit bereit, die Turbine zur Stromerzeugung wieder zu betreiben und würde sich auch an den Sanierungskosten für das Turbinenhäuschen beteiligen. An ihm liege es jedenfalls nicht, sagte Bauernfeind, der die Turbine „mit Herzblut“ betrieben habe. Wie Bauernfeind meinte, wäre eine Wiederinbetriebnahme der Stromerzeugung jederzeit möglich.

Eine Attraktion für den Buttenweg

Auch die Messstation zur Erforschung der Schüttung der Stempfermühlquelle der Forschungsgruppe Höhle und Karst war in dem Turbinenhaus untergebracht. Wie Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW) während der Bürgerversammlung in Behringersmühle erklärt hatte, könne er sich vorstellen, dass das ehemalige Pumphaus der Wasserversorgung eine Attraktion am „Buttenweg“, der von der Stempfermühle hoch zur Burg führt, werden könnte.

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