14-Millionenprojekt
Königsbad Sanierung: Was auf die Badegäste zukommt
Die Stadt Forchheim muss in den nächsten Jahren sehr viel Geld in die Erneuerung des Königsbades stecken.
Die Stadt Forchheim muss in den nächsten Jahren sehr viel Geld in die Erneuerung des Königsbades stecken.
Foto: Barbara Herbst/Archiv
Forchheim – Der Plan für die großangelegte Sanierung des Forchheimer Ganzjahresbades steht fest. Der Schwimmbetrieb soll derweil weiterlaufen.

Wie geht es weiter mit dem Königsbad Forchheim? Diese Frage stellt sich, seit die Generalsanierung des Ganzjahresbades zum Thema wurde. Nun stellt Oberbürgermeister Uwe Kirschstein fest: „Das Königsbad bleibt trotz der Baustelle weiter geöffnet!“ Dabei seien zwar Einschränkungen nötig, doch sei dies „deutlich besser verträglich als eine Schließung“. Wie es in einer Mitteilung heißt, soll es auf der Baustelle noch in diesem Herbst losgehen.

In Bauabschnitte einteilen

Geplant ist nun, die Sanierung in Bauabschnitte einzuteilen, um den ganzjährigen Betrieb aufrechtzuerhalten. Auch der Innenbereich werde mit Beginn der Sommersaison am 1. Mai weiter für die Badegäste zur Verfügung stehen, freute sich der Leiter des städtischen Bäderbetriebs, Herbert Fuchs, der Mitteilung zufolge auf einer Betriebsversammlung.

Neben der Information der Öffentlichkeit und der Vereine, die in diesen Tagen gesondert von Fuchs angeschrieben wurden, wurde das Team des Bäderbetriebs, für das die Sanierung während des laufenden Badbetriebs sicherlich eine besondere Herausforderung werden wird, informiert.

Kirschstein: „Wenn wir während der Bauphasen den Betrieb sicherstellen können, ist dies wichtig für unsere Gäste und auch für unsere Beschäftigten im Königsbad.“

Vergabeverfahren für Architektenleistungen

Im Moment läuft das Vergabeverfahren für die weiteren Architekturleistungen, deshalb können die einzelnen Bauphasen noch nicht endgültig terminiert werden. Schon jetzt ist aber erkennbar: Die einzelnen Bauabschnitte der Generalsanierung können sehr gut voneinander abgekoppelt werden, weshalb gewisse Einschränkungen wie die Schließung einzelner Becken oder Bereiche notwendig werden, nicht aber eine komplette Schließungsphase.

Vereine und Schulen sollen Bad weiternutzen können

Vereine und Schulen sollen ihr Königsbad kontinuierlich weiternutzen können, so die Perspektive. „Dass dies von einem Normalbetrieb weit entfernt sein wird, damit müssen wir uns abfinden“, so der OB.

Die Idee einer Traglufthalle für die Wintermonate ist damit vom Tisch, bestätigt der städtische Sanierungsbeauftragte Walter Mirschberger. Abgesehen vom hohen technischen Aufwand und den Kosten ist diese Zwischenlösung nicht mehr notwendig.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Der Saunabetrieb ist während der Baumaßnahmen zeitweise nicht möglich. Ein genaues Zeitfenster soll noch bekannt gegeben werden. Der Verkauf von Sommersaisonkarten startet am Montag, 25. April. Die Preise bleiben unverändert.

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