Unfall
Zwei Autos stoßen auf der B 4 zusammen
Durch den Zusammenstoß wurde der Peugeot in den Graben geschleudert. Im Hintergrund der VW der Unfallverursacherin.
Durch den Zusammenstoß wurde der Peugeot in den Graben geschleudert. Im Hintergrund der VW der Unfallverursacherin.
Foto: Michael Will/BRK
Busendorf im Itzgrund – Am Montagnachmittag hat sich auf der Bundesstraße 4 bei Busendorf ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Es gab zwei Verletzte.

Zwei Autoinsassen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 am Montag verletzt worden. Eine Vorfahrtsverletzung war Ursache für den Zusammenprall. Eine 27-Jährige aus dem Landkreis Haßberge war nach Angaben der Polizei gegen 16.50 Uhr mit ihrem VW Polo von Gleusdorf in Richtung Busendorf unterwegs. An der Einmündung in die Bundesstraße 4 übersah die junge Frau offenbar einen aus Richtung Bamberg kommenden Pkw, so dass beide Fahrzeuge auf der Kreuzung zusammenstießen.

Nach der Kollision blieb der VW entgegen ihrer ursprünglichen Fahrtrichtung quer auf der B4 stehen. Das andere Fahrzeug, ein Peugeot mit Kölner Zulassung, kam durch den Zusammenprall nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte über den Einmündungsbereich in den Straßengraben. Zuvor riss der Pkw noch ein Verkehrszeichen um.

Glücklicherweise erlitten nach ersten Erkenntnissen an der Unfallstelle sowohl die 27-jährige Polo-Fahrerin als auch der Fahrer mittleren Alters im Peugeot keine schweren Verletzungen und waren nicht in ihren Autos eingeklemmt. Ersthelfer hatten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr um die beiden Verletzten gekümmert.

Nach Erstversorgung durch den BRK-Rettungsdienst und einen Notarzt wurden die beiden Beteiligten zur weiteren Untersuchung mit Rettungswagen in Kliniken nach Coburg und Bamberg eingeliefert.

An der Unfallstelle waren zwei Rettungswagen aus Ebern und Bamberg, ein Notarzt aus Ebern sowie der BRK-Einsatzleiter Rettungsdienst aus Bamberg im Einsatz.

Des Weiteren waren die Feuerwehren aus Kaltenbrunn, Untermerzbach und Busendorf mit rund 35 Helferinnen und Helfern vor Ort. Sie banden auslaufende Betriebsstoffe ab, stellten den Brandschutz sicher und übernahmen die Verkehrsregelung.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B4 an der Unfallstelle zeitweise komplett gesperrt.