Hassbergkliniken
Klinik-Chefin Vera Antonia Büchner geht
Vera Antonia Büchner verlässt die die Haßberg-Kliniken, hier der Standort Ebern.
Vera Antonia Büchner verlässt die die Haßberg-Kliniken, hier der Standort Ebern.
Foto: Eckehard Kiesewetter
LKR Haßberge – Das Kommunalunternehmen Haßberg-Kliniken mit Standorten in Ebern und Haßfurt hat ein neues Problem: Die neue Chefin tritt bereits wieder ab.

Jetzt haben die Haßberg-Kliniken nicht nur ein Standort-, sondern auch ein Führungsproblem. Die Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken, Vera Antonia Büchner, wird das Unternehmen verlassen. Das bestätigt die Pressestelle am Landratsamt und spricht von persönlichen Gründen.

Weitere Stellungnahmen zu der Personalie werden „aus rechtlichen Gründen“ abgelehnt. Büchner, die erst im April 2020 die Nachfolge des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Stephan Kolck angetreten hatte, befindet sich derzeit nicht im Dienst.

Vera Antonia Büchner verlässt die Haßberg-Kliniken. Sie hatte erst im April 2020 als Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken die Nachfolge von Stephan Kolck angetreten.
Vera Antonia Büchner verlässt die Haßberg-Kliniken. Sie hatte erst im April 2020 als Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken die Nachfolge von Stephan Kolck angetreten.
Foto: Archiv

Vertreten wird sie durch Vorstandsmitglied Wilfried Neubauer. Büchners Vorgänger Klock in dem Kommunalunternehmen war für die Dauer der Corona-Krise als „Sonderbeauftragter“ Mitglied des Krisenstabs geblieben. Die Haßberg-Kliniken, durch Defizite gebeutelt, sollten unter Leitung der 37-jährigen Büchner umstrukturiert werden. Die Pläne für den Abbau wichtiger Abteilungen der Klinik Ebern und deren anvisierte Umorientierung zu einem „Zentrum für Altersmedizin“ hatten zuletzt für heftigen Widerstand in der Öffentlichkeit ausgelöst.

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