Hilfe im Alltag
Geflüchtete Kinder sollen Fuß fassen können
Erfolgreich hatten sich die Sprachförderer im Schuljahr 2021/2022 der anspruchsvollen Aufgabe gestellt, Grundschülern mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte die deutsche Sprache und Kultur zu vermitteln.
Erfolgreich hatten sich die Sprachförderer im Schuljahr 2021/2022 der anspruchsvollen Aufgabe gestellt, Grundschülern mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte die deutsche Sprache und Kultur zu vermitteln.
Foto: Archivfoto: Ronald Heck
LKR Haßberge – Sie vermitteln Grundschülern mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte die deutsche Sprache und Kultur, damit diese sich gut einleben.

Bei einer Feier konnten zum 13. Mal sieben Sprachbegleiterinnen und Sprachbegleiter des Sprachförderprojekts an der Grundschule Haßfurt ihre Zertifikate entgegennehmen. Erfolgreich hatten sie sich im Schuljahr 2021/2022 der anspruchsvollen Aufgabe gestellt, Grundschülern mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte die deutsche Sprache und Kultur zu vermitteln.

2007 initiiert und unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes

Das Sprachförderprojekt wurde 2007 vom Staatlichen Schulamt zusammen mit dem Rotary Club Haßberge und der Grundschule Haßfurt ins Leben gerufen. Es befindet sich unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes Haßberge.

Die langjährige Leiterin des vom Rotary Club Haßberge finanzierten Projekts, Carina Schwert-Kirchner, hielt Rückblick. Leider habe es auch in diesem Schuljahr coronabedingt bei der Förderung Einschränkungen gegeben. Carina Schwert-Kirchner betonte, dass die coronabedingte Isolation bei den Kindern besonders in Bezug auf die sprachliche Entwicklung Spuren hinterlassen habe. Deshalb sei es so erfreulich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BRK-Mittagsbetreuung an der Grundschule Haßfurt immer wieder neue Ideen und Impulse in das Projekt einbringen.

Freuen sich über das gelungene Sprachförderprojekt (hintere Reihe von links): Helmut  Hümmer, Marcel Scharbert, Kerstin Thieler, Genoveva Milewski, Horst Rahn, Edeltraud Rahn, Friedrich Ißle und Barbara Graser sowie (vordere Reihe von links) Claud...
Freuen sich über das gelungene Sprachförderprojekt (hintere Reihe von links): Helmut Hümmer, Marcel Scharbert, Kerstin Thieler, Genoveva Milewski, Horst Rahn, Edeltraud Rahn, Friedrich Ißle und Barbara Graser sowie (vordere Reihe von links) Claudia Schmidt, Lisa Petlin, Yvonne Jäger, Sabrina Lohr, Luisa Kämmerer, Lara Säger, Kiara Franzel, Carin Braterschofsky-Handwerker und (sitzend) Silke Heim, Tracy Zipperer und Carina Schwert-Kirchner.
Foto: Tracy Zipperer / BRK

Sie greifen das diesjährige Motto des Rotary Clubs „Engagieren – Leben verändern“ durch ihren Einsatz auf und inspirieren ihre kleinen Schützlinge.

Vorrangig wurden Kinder mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte seit 2016 aus Syrien gefördert. In diesem Jahr konnten zudem 24 Kinder aus Polen, Äthiopien, Amerika, Montenegro, Albanien, Irak, Russland, Tunesien und Argentinien gefördert und unterstützt werden.

Im kleinen Rahmen wurden die Zertifikate an die Sprachförderer übergeben

Auch wenn die Feiere nur in kleinem Kreis stattfinden konnte, war es laut BRK-Mitteilung eine gelungene Würdigung des Projekts, in der die Sprachförderschüler stolz ihre Zertifikate über die abgeleisteten Förderstunden entgegennehmen konnten. Die Zertifikate gingen an Lisa Petlin, Yvonne Jäger, Sabrina Lohr, Luisa Kämmerer, Lara Säger, Kiara Franzel, Carin Braterschofsky-Handwerker und Tracy Zipperer.