Legende als Kunde
Judas Priest: Eberner massierte den „Metal-God“
Judas Priest-Star Rob Halford (links) schwört auf die heilenden Hände des Eberner Therapeuten Vincent Schorn.
Judas Priest-Star Rob Halford (links) schwört auf die heilenden Hände des Eberner Therapeuten Vincent Schorn.
Foto: Wolfgang Dietz
Eckehard Kiesewetter von Eckehard Kiesewetter Fränkischer Tag
Ebern – Rob Halford, Frontmann der Heavy-Metal-Kult-Band Judas Priest, vertraute sich im Rahmen des Konzerts in Bamberg Vincent Schorn aus Ebern an.

Das Publikum in der Brose-Arena in Bamberg erlebt ihn beständig in Bewegung: kahlköpfig, langer schlohweißer Bart, schwere schwarze Stiefel, nietenübersäte Lederkutte und Nasen-Piercing. Rob Halford ist der absolute Star der Britischen Heavy-Metal-Kult-Band Judas Priest. Auf dem der 71-jährigen Leadsänger ruhen die Augen aller, wenn er mit erstaunlichem Stimmumfang und den obligatorischen „Screams“ die Hits aus mehr als 50 Jahren und neuere Priest-Kracher interpretiert.

Die Band macht richtig Tempo, sorgt für ein infernalisch lautes Stahlwerk. Der von den Fans als „Metal God“ gefeierte Rob Halford, beweist über eineindreiviertel Stunden trotz gerade erst überstandener Krebs-Operation erstaunliche Fitness.

Der heilsame Mix

Die gute Form der Heavy-Metal-Heroen hält sich nicht zuletzt der Eberner Physiotherapeut Vincent Schorn zugute, den sich Halford mit in sein Konzert-Team holte. „Maximale Entspannung für 110 Prozent Vollgas auf der Bühne!“, lautete die Aufgabe für Therapeut Schorn. Und er überzeugte den Star: „That was amazing!“, strahlte ein begeisterter Metal-God nach einer Behandlung, wie er sie nie zuvor erlebt habe. Der Mix aus Massage und Physiotherapie sei beeindruckend („awesome“) gewesen.

Vincent Schorn freut sich über das Lob des Rockstars. Er habe bereits „mit vielen bekannten Personen zusammengearbeitet, Profisportler aus Basketball, Fußball, Tennis, Boxen oder Bodybuilding“, sagt der Sportstudio-Betreiber, der selbst im Kampfsport erfolgreich ist. „Aber mit einer Heavy-Metal-Legende zu arbeiten war anders großartig.“ Halford und Schorn tauschten Telefonnummern aus.

Judas Priest versprachen „The priest will be back“ und dann soll Schorn wieder angeheuert werden. Man will in Kontakt bleiben. Für die Metal-Stars aus Birmingham ging es von Bamberg aus direkt nach Wacken, zum schwermetallischen Höhepunkt der 16 Stopps auf der Deutschland-Tournee.

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