Ehrung
Zehnter Preis geht an ein Gründungsmitglied
Hermann Martin (Mitte) aus Rabelsdorf hat den Heimatpreis des Heimatvereins Pfarrweisach erhalten. Vorsitzender Hermann Weidner und Kreisheimatpflegerin Christiane Tangermann überreichten eine Urkunde und einen Geschenkkorb an den ehemaligen Bürgermeister und dankten ihm für seinen Einsatz um den Verein.
Hermann Martin (Mitte) aus Rabelsdorf hat den Heimatpreis des Heimatvereins Pfarrweisach erhalten. Vorsitzender Hermann Weidner und Kreisheimatpflegerin Christiane Tangermann überreichten eine Urkunde und einen Geschenkkorb an den ehemaligen Bürgermeister und dankten ihm für seinen Einsatz um den Verein.
Foto: Ellen Raithel
Pfarrweisach – Für seinen Heimatort im Allgemeinen und die Burgruine Lichtenstein im Besonderen setzt sich Hermann Martin seit Jahrzehnten ein.

Den Heimatpreis des Heimatvereins Pfarrweisach hat Gründungsmitglied Hermann Martin, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Pfarrweisach, erhalten.

Bei der Jahresversammlung des Vereins im Gasthaus Eisfelder überreichten Vorsitzender Hermann Weidner und Kreisheimatpflegerin Christiane Tangermann unter dem Applaus der 20 anwesenden Mitglieder eine Urkunde und einen Geschenkkorb samt Gutschein an den neuen Preisträger.

„Er stellt sich nicht groß in den Vordergrund“

Zuvor hatte Schatzmeister Matthias Friedrich die Laudatio auf den zu Ehrenden verlesen. Es sei der zehnte Preis dieser Art seit Bestehen des Vereins, sagte Friedrich, und gehe an ein Gründungsmitglied der ersten Stunde. Martins Wirken habe schon begonnen, als der damalige Bürgermeister Gerhard Hufnagel den Verein gründete und das Amt des Vorsitzenden begleitete. Bis heute kümmere sich Martin „um viele Sachen, ohne sich groß in den Vordergrund zu stellen“, lobte Friedrich.

Vor allem in der Burgruine Lichtenstein sei er aktiv, wo er neben vielen Führungen die Wege sauber halte und sich um Beschilderungen kümmere – man könne die Liste seiner Arbeiten fortsetzen. Martin sei, so Friedrich, „prädestiniert für den Heimatpreis“, und man hoffe im Verein, noch viele Jahre „von seiner Erfahrung und der Menschlichkeit dieses Mannes zehren können“.

Besuchermagnet in den vergangenen zwei Jahren

Vorsitzender Hermann Weidner bezifferte den Mitgliederstand mit 89. Die Hauptarbeit des Vereins liege in der Instandhaltung der Burgruine Lichtenstein, die vor allem in den vergangenen zwei Jahren ein Besuchermagnet gewesen sei. Weidner dankte hier Hermann Martin, Willi Günther und Ronny Bühling für ihre stetige Bereitschaft, die Ruine sauber zu halten und Führungen anzubieten. Für das Reinigen der Brückenstatue Kaiser Otto II. in Kraisdorf habe der Vorstand beschlossen, eine Spende in Höhe von 500 Euro zu geben, gab Weidner bekannt. Er wies auf eine Führung mit Alexander Freiherr von Rotenhan am Samstag, 16. Juli, um 16 Uhr in der Südburg der Ruine Lichtenstein hin, an der Interessenten noch teilnehmen können. Eine Abendeinkehr ist geplant.