Fußball
Kreisligist zieht sich in die A-Klasse zurück
Eine Szene aus der abgebrochenen Saison 2019/21, die  es kommende Spielzeit nicht geben wird: Luca Zösch von der SG Prappach/Oberhohenried (rechts) verfolgt  Andreas Vogt von der DJK Oberschwappach. Die SG hat sich nun aus der Kreisliga 2 zurückgezogen.
Eine Szene aus der abgebrochenen Saison 2019/21, die es kommende Spielzeit nicht geben wird: Luca Zösch von der SG Prappach/Oberhohenried (rechts) verfolgt Andreas Vogt von der DJK Oberschwappach. Die SG hat sich nun aus der Kreisliga 2 zurückgezogen.
Foto: Ralf Naumann
Prappach – A-Klasse statt Kreisliga: Die SG Prappach/Oberhohenried geht freiwillig zwei Klassen tiefer. Prappachs Vorsitzender Oliver Beuchert erklärt, warum.

Der TSV Prappach und der FSV Oberhohenried gehen seit der Saison 2017/2018 als Spielgemeinschaft in der Kreisliga 2 an den Start. Nach einem 5. und einem 13. Platz inklusive Relegation reichte in der abgebrochenen Runde Rang 12, um die Klasse zu halten. Doch die Spielgemeinschaft zieht sich nun in die A-Klasse zurück, wie Kreisspielleiter Gottfried Bindrim auf Nachfrage bestätigte. Zuerst hatte unser Partnerportal anpfiff.info darüber berichtet.

Oliver Beuchert, Vorsitzender des TSV Prappach, erklärte: „Eigentlich wollten wir nur in die Kreisklasse zurück, aber diese Möglichkeit bestand nicht. Durch Corona hat sich vieles geändert, auch bei uns. Es wäre schwierig geworden, eine schlagkräftige Kreisliga-Mannschaft zusammenzustellen.“ So sei die Entscheidung in den vergangenen Wochen gereift, sich in die A-Klasse zurückzuziehen. „Wir mussten die Entscheidung jetzt treffen.“ Wer die SG dann künftig trainieren wird, ist noch unklar. „Diese Entscheidung liegt noch vor uns“, sagt der Vorsitzende.

Steinbach und Sand kommen runter

Durch den Verzicht der Spielgemeinschaft bleiben in der Kreisliga 2 noch elf der 14 an den Start gegangenen Teams übrig. Die SG Stadtlauringen/ Ballingshausen steigt in die Bezirksliga auf, der TSV Knetzgau und die DJK Oberschwappach spielen kommende Saison in einer Spielgemeinschaft.

Verstärkt wird das Haßberge-Oberhaus durch die Absteiger Spfrd Steinbach und die zweite Mannschaft des FC Sand. Hinzukommen aus der Kreisklasse 3 der SV Sylbach und womöglich der SC Hesselbach aus der Gruppe 4. Dann würde die Kreisliga 2 auf 15 Mannschaften kommen, sollte nicht noch ein Team, beispielsweise der TV Jahn Schweinfurt, in die Kreisliga 1 wandern.