Bürgermeisterwahl
87 Prozent für Alexander Bergmann in Hofheim
Alexander Bergmann gewinnt die Bürgermeisterwahl in Hofheim
Sie freuen sich (von rechts): Bürgermeister Wolfgang Borst, CSU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Dorothee Bär, Borsts künftiger Nachfolger Alexander Bergmann und Landrat Wilhelm Schneider.
Foto: Martin Schweiger
F-Signet von Martin Schweiger Fränkischer Tag
Hofheim i. UFr. – Alexander Bergmann gewinnt die Bürgermeisterwahl in Hofheim –er hatte keine Gegenkandidaten. Die Ära Borst geht im Februar zu Ende.

Mit einem Wahlergebnis von 87 Prozent wurde Alexander Bergmann am Sonntag zum neuen Bürgermeister von Hofheim gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,65 Prozent. Von insgesamt 1571 abgegebenen Stimmen fielen 1372 auf den einzigen Kandidaten Bergmann und 144 oder neun Prozent auf andere Personen, deren Namen auf den Wahlzetteln standen. 3,5 Prozent der Stimmen waren ungültig.

Bergmann bedankte sich bei seinen Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen. Sein Amt wird er am 9. Februar 2023 antreten und dann den Ersten Bürgermeister Wolfgang Borst ablösen.

Als Aufgaben, die ihn erwarten, sieht Bergmann, mit dem Ausbau erneuerbarer Energien dem Klimawandel zu begegnen, die hausärztliche Versorgung zu stabilisieren sowie die Digitalisierung und das schnellem Internet auszubauen.

Hallenbad und Schulen will Bergmann in Hofheim erhalten

Und, ganz wichtig: Bergmann will das Hallenbad in Hofheim halten, das ja nach neuesten Plänen bis 2025 saniert sein soll. Auch der Erhalt von Grund-, Mittel- und Realschule liegt Bergmann am Herzen.

Worum sich Alexander Bergmann außerdem kümmern will

Der Marktplatz solle künftig lebendiger gestaltet werden. Er wolle die Erfolgsgeschichte der Hofheimer Allianz fortführen mit belebten Ortskernen, der Förderung des Ehrenamts, einer Nutzungsoptimierung städtischer Gebäude, wie dem Schüttbau, sowie soliden Finanzen.

Keine Wahlversprechen, sondern das Ohr nah am Bürger

Wahlversprechen oder ein Wahlprogramm hatte der 37-Jährige nicht im Gepäck. Vielmehr wolle er das Ohr nah am Bürger haben. „Ich will zuhören, was die Leute bewegt“, sagte er. „Ich werde keine Ein-Mann-Show abziehen“, versprach er.

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