Kosten gespart
Der Spieltraktor und das Gelände sind fertig
Jetzt fehlen hier nur noch die Kinder: der neu angelegte Spielplatz in Treinfeld neben dem Feuerwehrhaus mit dem neuen Traktor, der zahlreiche Spielmöglichkeiten und sogar eine Rutsche integriert.
Jetzt fehlen hier nur noch die Kinder: der neu angelegte Spielplatz in Treinfeld neben dem Feuerwehrhaus mit dem neuen Traktor, der zahlreiche Spielmöglichkeiten und sogar eine Rutsche integriert.
Foto: Günther Geiling
Treinfeld – Im Rentweinsdorfer Ortsteil Treinfeld haben Ehrenamtliche den Spielplatz runderneuert – auch für die Gemeinde eine schöne Sache.

In Treinfeld ist die Freude groß über den komplett sanierten Spielplatz. Stefan Horn (RUL) gab bei der Gemeinderatssitzung einen Bericht, was dort alles gemacht wurde. Er meinte: „Diese Runderneuerung war dringend notwendig, denn die Geräte sind über 60 Jahre alt und nicht mehr ansehnlich gewesen.“

In den Blick fällt sofort der neue Traktor auf dem Spielplatz, für den 19 Fundamente notwendig waren. Horn erzählte, man habe 6,5 Kubikmeter Beton eingebaut und 58 Tonnen Fallschutzkies angefahren, der mit einer Höhe von 30 Zentimetern aufgefüllt worden sei. Schließlich habe man 134 Quadratmeter Rollrasen ausgelegt, damit die Kinder den Platz bald nutzen können.

Eine Firma hätte 8500 Euro verlangt

Hinsichtlich der Kosten teilte er mit, dass allein die Aufstellung der Spielgeräte 8500 Euro gekostet hätte, wenn man damit eine Firma beauftragt hätte, dies sei aber alles in Eigenleistung geschehen. „Die 18 Helfer haben 813 Stunden geleistet. Dafür wäre ein Gemeindearbeiter fünf Monate im Einsatz gewesen. Der Gemeinde ist dadurch viel Geld erspart geblieben.“ Sein Dank galt den fleißigen Helfern und insbesondere dem Rentweinsdorfer Ulf Zier, der die meisten Stunden geleistet habe, dem Anlieger Stefan Boseckert sowie Kurt Schorn vom gemeindlichen Bauhof. Auch Bürgermeister Steffen Kropp (SPD) dankte für diese tolle Gemeinschaftsleistung.

Die unendliche Geschichte der Straßenausbaubeiträge

Noch einmal war die Dorferneuerung mit der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen in Salmsdorf Gegenstand der Diskussion im Marktgemeinderat. Vor kurzem hatte das Verwaltungsgericht in Würzburg die Bescheide für rechtlich unzulässig erklärt und nun musste das Ratsgremium erneut eine Vereinbarung aus dem Jahre 2006 billigen.

Bürgermeister Kropp erinnerte daran, dass der Marktgemeinderat im Jahre 2006 mit den Anliegern in Salmsdorf eine spezielle Vereinbarung in Form eines Baukostenzuschusses beschlossen hatte. 2017 wollte die Aufsichtsbehörde, dass der Gemeinderat den Beschluss zurücknimmt, was er aber nicht tat. Dann habe das Landratsamt 2018 anstelle der Gemeinde gehandelt und die 2006 geschlossene Vereinbarung aufgehoben. „Insofern muss diese Vereinbarung formal rechtlich wieder in Kraft gesetzt werden, um die von 2006 bis 2012 geleisteten Zahlungen einbehalten zu dürfen“, sagte Kropp. Ohne Kostenbeteiligung der Straßenanlieger wäre sonst kein Ausbau der Ortsstraßen in Salmsdorf im Rahmen der Dorferneuerung möglich gewesen.

Beschluss von 2017 ist aufgehoben, jetzt gilt wieder das 2006 Beschlossene

Da der Markt Rentweinsdorf im Februar die Entscheidung im Musterprozess akzeptiert hatte, ging es auch um die Gleichstellung aller Anlieger aus Salmsdorf und um Entschädigungen aus dem Härtefallfonds. Von der Interessensgemeinschaft BIG nahm Günther Vetter Stellung und betonte, dass der Gemeinderat rechtssichere Zustände herstellen müsse, weil man auch nur vier Wochen Einspruchsfrist habe. Dies sei insbesondere auch wegen der Fördergelder notwendig, denn jeder Grundstückseigentümer brauche Rechtssicherheit. Der Gemeinderat beschloss also einstimmig, dass die Ausbauvereinbarung aus dem Jahr 2006 wieder Geltung erlangt. Die Verwaltung wurde angewiesen, die Festsetzungen von 2017 aufzuheben. Alles soll auf der Grundlage der abgeschlossenen Ausbauvereinbarung von 2006 abgewickelt werden. Alle nachgeordneten Verwaltungsakte wurden aufgehoben. Die Verwaltung wurde aufgefordert, je nach Widerspruch Rückzahlungen zu vollziehen oder Beiträge einzubehalten.

Feuerwehr bekommt Zuschuss für ihren Schulungsraum

Die Freiwillige Feuerwehr Losbergsgereuth-Ottneuses hatte einen Antrag auf einen Zuschuss zur Modernisierung ihres Schulungsraumes gestellt, was nach 40 Jahren notwendig sei. Der Schulungsraum soll dabei mit einer Leinwand und einem Beamer ausgestattet und auch die Elektrik auf einen neuen Stand gebracht werden. Die Arbeiten würden von den Vereinsmitgliedern selbst durchgeführt. Die Gemeinde bat man, die Materialkosten von 5000 bis 6000 Euro zu übernehmen. Dies wurde einstimmig beschlossen.

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