Photovoltaik
Haßfurt setzt auf Sonnenenergie
Auf drei Grundstücken im Anschluss an das zukünftige Gewerbegebiet „Schlettach Il“ soll in Richtung Prappach eine Freiflächen-Photovoltaikanlage gebaut werden. Hierzu ist auch der Bereich westlich der Einmündung nach Prappach an der Staatsstraße Haßfurt-Ebern vorgesehen. Unser Bild entstand  in der Nähe der Abzweigung der Straße in Richtung Prappach.
Auf drei Grundstücken im Anschluss an das zukünftige Gewerbegebiet „Schlettach Il“ soll in Richtung Prappach eine Freiflächen-Photovoltaikanlage gebaut werden. Hierzu ist auch der Bereich westlich der Einmündung nach Prappach an der Staatsstraße Haßfurt-Ebern vorgesehen. Unser Bild entstand in der Nähe der Abzweigung der Straße in Richtung Prappach.
Foto: Christian Licha
Haßfurt – Der Stadtrat gab grünes Licht für die Errichtung einer 80 000 Quadratmeter großen Freiflächenanlage.

Der erste Schritt zu einer rund 80 000 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage ist getan. Der Haßfurter Stadtrat beschloss in seiner Sitzung am Mittwochabend die Änderung des Flächennutzungsplans (Ausweisung Sondergebiet „Solar“) und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für die Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage auf Grundstücken in der Gemarkung Prappach.

Die Gesellschaft zur Umsetzung erneuerbarer Technologieprojekte im Landkreis Haßberge mbH (GUT) plant die Errichtung der Freiflächen-Photovoltaikanlage auf drei Grundstücken im Anschluss an das zukünftige Gewerbegebiet „Schlettach II“ in Richtung Prappach. Die Flächen wurden bisher landwirtschaftlich genutzt, erklärte GUT-Geschäftsführer Marco Siller, der in der Sitzung dem Gremium das Projekt vorstellte. Gerade in der jetzigen Zeit sei es sehr sinnvoll, eine nachhaltige Energieversorgung aufzubauen und in der Region zu sichern, sagte er. Hinter der GUT stehen der Landkreis Haßberge und die Kommunen im Landkreis.

Eine Bürgerbeteiligung am Solarpark ist vorgesehen. Neben der Ausweisung von Bauflächen werden grünordnerische Maßnahmen im Plangebiet festgesetzt, um den Eingriff in Natur und Landschaft zu minimieren.

Die vorgesehenen Grundstücke sind vertraglich zur Aufstellung von Photovoltaikanlagen gesichert. Die gesamte Leistung der Anlage liegt bei circa acht Megawatt Peak. Die GUT Haßberge mbH verpflichtet sich als Vorhabenträger zur vollen Übernahme von Kosten, die im Zuge des Bauleitplanverfahrens und für die Erschließung anfallen.

Als nächste Schritte stehen die Ausstellung von Gestattungsverträgen für die relevanten Flächen an, die Auswahl des Betreibermodells und der Antrag für das Bauleitverfahren. Siller nannte bei der Sitzung des Stadtrates als Ziel für die Errichtung spätestens das vierte Quartal des kommenden Jahres 2023.