Fahrzeugübergabe
Neues Rettungsmobil für die TI Haßberge
Ein Blick in das neue Fahrzeug, das von April bis Juli auch zur Rehkitzrettung zum Einsatz kommt.
Ein Blick in das neue Fahrzeug, das von April bis Juli auch zur Rehkitzrettung zum Einsatz kommt.
Foto: Christiane Reuther
Dank vieler Sponsoren konnte die Tierschutzinitiative Haßberge ein neues Tierrettungsmobil als E-Auto nun offiziell in Empfang nehmen. Vorne mit im Bild: Tierheimleiterin Britta Merkel (links) und  Yvonne Jung, die Zweite Vorsitzende der TI Haßberge.
Dank vieler Sponsoren konnte die Tierschutzinitiative Haßberge ein neues Tierrettungsmobil als E-Auto nun offiziell in Empfang nehmen. Vorne mit im Bild: Tierheimleiterin Britta Merkel (links) und Yvonne Jung, die Zweite Vorsitzende der TI Haßberge.
Foto: Christiane Reuther
Britta Merkel mit dem acht Monate alten Bernhardinerrüden Teddy vor dem „Rehkitzmobil“.
Britta Merkel mit dem acht Monate alten Bernhardinerrüden Teddy vor dem „Rehkitzmobil“.
Foto: Christiane Reuther
F-Signet von Christiane Reuther Fränkischer Tag
Knetzgau – 23 Sponsoren unterstützende Arbeit der Tierschutzinitiative (TI) in Knetzgau. Das neue Fahrzeug bietet entscheidende Vorzüge für die Tierrettung.

Die Tierschutzinitiative (TI) Haßberge kümmert sich um Fundtiere, verwaiste und verletzte Wildtiere, nimmt hilfsbedürftige Tiere aus dem gesamten Landkreis auf und vermittelt sie und betreibt seit Mai 2018 das Tierheim bei Zell am Ebersberg. Nebenbei betreibt der Verein einen kleinen Gnadenhof für ausrangierte Nutztiere in Oberschwappach und engagiert sich für die Rehkitzrettung.

Für diese und viele andere Einsätze müssen die Tierschützer mobil sein. Deshalb ist die Freude bei der TI Haßberge und vor allem bei Britta Merkel, Tierheimleiterin und Vorsitzende der TI Haßberge, groß. Denn nun kommt ein neues Tierrettungsmobil zum Einsatz, finanziert von 23 Sponsoren aus dem Landkreis. Das Fahrzeug wurde am Freitag offiziell an die TI Haßberge übergeben.

Beim Einfangen der herrenlosen Ziege Mathilde, die sich vor einigen Wochen auf der A70 bei Sand am Main verirrte, kam das neue Tierrettungsmobil bereits zum Einsatz.

Mit praktischem Nebeneffekt

Das neue Fahrzeug ist ein Elektroauto und deshalb sparsam im Unterhalt, erklärte Yvonne Jung, Zweite Vorsitzende der TI Haßberge. Weil das neue Fahrzeug von April bis Juli zur Rettung von Rehkitze zum Einsatz kommt, wird es liebevoll „Rehkitzmobil“ genannt. Es h hat den großen Vorteil, dass es während des Einsatzes zur Rehkitzrettung angelassen werden kann, was mit einem Auto mit Verbrennungsmotor schlecht möglich ist. So können Akkus und Fernsteuerung für den Drohneneinsatz sowie der Bildschirm zur Rehkitzrettung im Auto nachgeladen werden. Noch ein weiterer Vorteil liegt nahe: Die Waldbrandgefahr wird durch die Elektromobilität vermieden.

223 Rehkitze geborgen

In diesem Jahr wurden 223 Rehkitze vor dem Mähen mittels Drohne ausfindig gemacht und anschließend an einem sicheren Ort wieder ausgesetzt, erklärte Jung. Insgesamt ist die TI Haßberge für die Rettung der Rehkitze mit drei Pilotenteams vier Monate lang im Einsatz, oftmals kurzfristig und vor allem in den Nachtstunden.

Zweifach motorisiert

Nun stehen zwei Fahrzeuge für die Arbeit der Tierschützer zur Verfügung. Während das erste Fahrzeug mit Verbrennungsmotor mit dem technischen Equipment für besondere Einsätze ausgestattet ist, kommt das neue E-Auto unter anderem als Transporthilfe, wie für Fahrten der Tierheimschützlinge zum Tierarzt zum Einsatz.

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