CO2-Reduzierung
Wie Königsberg Energie sparen will
Ein Ziel des Klimaschutznetzwerkes mit dem Gebietsumgriff 1 ist die Erweiterung der Hackschnitzelanlage am Königsberger Hallenbad.
Ein Ziel des Klimaschutznetzwerkes mit dem Gebietsumgriff 1 ist die Erweiterung der Hackschnitzelanlage am Königsberger Hallenbad.
Foto: Gerold Snater
Königsberg in Bayern – Die Stadt will klimafreundliche und wirtschaftliche Netzwerke etablieren. Auf zweierlei Weise könnte das gelingen.

Mit der Aussage „Energiesparen ist die Aufgabe des 21. Jahrhunderts“ ging Bürgermeister Claus Bittenbrünn das Thema direkt an. Um das zu erreichen, müssten in Zukunft klimafreundliche Wärmenetze benutzt werden, mit denen Energie gespart und Kohlendioxidwerte minimiert werden könnten.

Die Stadt Königsberg hat vom Institut für Energietechnik in Amberg ein Angebot über eine „Vor-Ort-Begehung mit Potenzialanalyse für eine klimafreundliche Wärmeverbundlösung“. Dieses Angebot wurde von den Stadträten einstimmig angenommen, nachdem ihnen zuvor in einer Powerpoint-Präsentation das vorgesehene Klimaschutzwerk in der Stadt vorgestellt worden war.

Die Gruppe „Erneuerbare Energien“ hatte sich zuvor Gedanken gemacht

Die Rede war von zwei möglichen Nahwärmenetzen. Das Klimaschutznetzwerk 1 umfasst die Schule, das Hallenbad, die Stadthalle, das Feuerwehrgerätehaus, den Kindergarten und gegebenenfalls Gebäude der Wohnungsbaugesellschaft. Ziel ist dabei, die am Hallenbad bestehende Hackschnitzelanlage zu erweitern. Das Klimaschutznetzwerk 2 umfasst das Rathaus am Marktplatz, das alte Krankenhaus im Steinweg, das geplante Naturparkzentrum, das Amtsgericht in der Schloßsteige und eventuell Anwesen im Steinweg, in der Pfaffengasse und am Salzmarkt.

Diese Netzwerke waren in der Sitzung der Gruppe „Erneuerbare Energien“ der Stadt am 24. Februar 2022 erarbeitet worden und sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Die ersten Schritte dafür wurden mit dem Abschluss des Vertrages mit dem Institut für Energietechnik angegangen.