Rasthütte
In Breitbrunn ist für Kleinigkeiten gesorgt
Klaus Reich vor den Automaten seiner „Rasthütte“ mit ILE-Managerin Ulla Schmidt und Bürgermeisterin Ruth Frank
Klaus Reich vor den Automaten seiner „Rasthütte“ mit ILE-Managerin Ulla Schmidt und Bürgermeisterin Ruth Frank
Foto: Günther Geiling
Breitbrunn – Breitbrunn hat keine Gastwirtschaft und keinen Laden mehr. Da hatte Klaus Reich eine gute Idee, damit sich Einwohner und Touristen versorgen können.

Für Radfahrer, Wanderer, aber auch die Bürger von Breitbrunn gibt es nun wieder die Möglichkeit, sich mit Getränken, Snacks, Kuchen oder auch Süßigkeiten einzudecken. Dazu lädt die neue „Rasthütte Reich“ ein, in der man sich in Selbstbedienung aus Automaten mit rund 30 Artikeln versorgen kann.

In Breitbrunn hat seit längerer Zeit die letzte Gastwirtschaft geschlossen und seit kurzem gibt es auch die Bäckerei mit Lebensmittelladen nicht mehr. Das brachte Klaus Reich auf die Idee, ein Angebot zu unterbreiten, „denn ich sah oft Radfahrer und Wanderer draußen am Denkmal, die jetzt nicht mehr wissen, wo sie etwas zu trinken bekommen oder eine kurze Rast einlegen können“. Zu Reichs Angebot gehören nicht nur Snacks, Süßigkeiten und Getränke, sondern am Automaten ist auch eine Sitzmöglichkeit. Kinder können sich in einer Leseecke umsehen. „Diese kann ja nützlich sein, wenn Eltern mit ihrem Kinderwagen kommen, um sich hier zum Kaffee zu treffen.“ Auf diese Weise könnte dies auch ein neuer Treffpunkt am Dorfplatz werden, meinte Klaus Reich bei der Eröffnung seiner kleinen Schänke.

In der Reich'schen Rasthütte kann man es sich gut gehen lassen, es gibt sogar eine Toilette

Getränke- und Kaffeeautomat funktionieren mit Münzen, aber auch mit Karte, wobei bei alkoholischen Getränken eine Sperre mit Ausweis ab 18 Jahren eingebaut ist. Außerdem wird hier auch eine Toilette bereitgehalten. Die „Rasthütte“ ist täglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet.

ILE-Managerin Ulla Schmidt fand es hervorragend, dass mit Klaus Reich eine Privatperson der Öffentlichkeit solch eine Räumlichkeit zur Verfügung stellt. Das werde sicherlich auf positive Zustimmung stoßen. Solche Projekte fördere man auch gerne über das Regionalbudget der Lebensregion+ sowie über das Amt für Landwirtschaft. So habe man dieses Kleinprojekt mit einer Förderung von 80 Prozent oder 8400 Euro ausstatten können.

Auch die Gemeinde Breitbrunn hat etwas davon

Bürgermeisterin Ruth Frank wünschte Klaus Reich für diese Idee alles Gute und viel Erfolg. Damit sei man einen kleinen Schritt weiter, um die Dorfmitte wieder zu beleben. Außerdem könne man hier auch Informationsmaterial und Flyer durch die Gemeinde auslegen und die Bürger könnten sich informieren.

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