Sanierungsprojekt
„Dachschaden“ in der Xaver-Mayr-Galerie
Teilweise sind im Dachgebälk der Xaver-Mayr-Galerie tragende Teile zu erneuern oder auszubessern.
Teilweise sind im Dachgebälk der Xaver-Mayr-Galerie tragende Teile zu erneuern oder auszubessern.
Foto: Helmut Will
Ebern – Die Xaver-Mayr-Galerie in Ebern soll Ende 2023 keine Baustelle mehr sein. Die Arbeiten gehen gut voran.

Bei seiner jüngsten Sitzung wurde der Bauausschuss der Stadt Ebern über den Baufortschritt der Xaver-Mayr-Galerie informiert. Weiterhin wurden im Altstadtbereich Anwesen in Augenschein genommen, für die Anträge auf Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Dächern gestellt waren.

In der mit Gerüst und Plastik umhüllten Baustelle der Xaver-Mayr-Galerie wurde der Bauausschuss von Dag Schröder und Katharina Faber von einer Architektengemeinschaft aus Schweinfurt erwartet. Die beiden erläuterten dem Gremium, dass im Erdgeschoss eine Bodenplatte eingebracht wurde und eine räumliche Vergrößerung erreicht werden konnte. Auch wird auf Seite des Stadtbergs eine kleine Arkade entstehen, welche das Gebäude optisch aufwerte. Für die Heizung werden „Deckenstrahlplatten“ eingebaut, und auf eine gute Schalldämmung werde geachtet.

Ende 2023 fertig

Hingewiesen wurde auf einige Probleme, die beim Umbau augenscheinlich wurden. Im Dachboden mussten einige Balken ersetzt oder ausgebessert werden. Hinsichtlich Baufertigstellung wurde das Jahresende 2023 genannt. So lange wird vermutlich der Ampelbetrieb aufrecht erhalten werden müssen.

Für ein Anwesen in der Sutte, hin zum Angerbach, wurde eine Photovoltaikanlage beantragt. Eine Stellungnahme vom Stadtplaner Jürgen Bergmann lag noch nicht vor. Der Bauausschuss erklärte sich mit dem Antrag einverstanden. Auch dem Antrag auf Errichtung einer solchen Anlage in der Hirtengasse in Ebern wurde zugestimmt.

Nein zur Freileitung

Abgelehnt hingegen wurde der Antrag eines Antragstellers in der Rosengasse. Dieser wollte eine Oberleitung zur Energienutzung verlegt haben, zwischen seinem Anwesen und der Rosgengasse 9.

Im weiteren Verlauf der Sitzung war die aktuelle Trockenheit ein Thema. Bürgermeister Jürgen Hennemann erläuterte die Pegelstände der Brunnen 1 und 2 für die Jahre 2018, 2021 und 2022. „Wir haben noch keine besorgniserregende Situation“, sagte Hennemann, auch wenn die Pegelstände, verglichen mit den Vorjahren, leicht gesunken sind.

Es gibt genug Wasser

Wie der Bürgermeister erklärte, wurde im starken Trockenjahr 2018, nach guter Regeneration der Brunnen über das Winterhalbjahr, ein rapider Abfall der Pegel deutlich. Diese hätten sich jedoch über das Winterhalbjahr kontinuierlich erholt. 2022 gebe es keinen Handlungsbedarf.

„Dennoch rufen wir die Bevölkerung auf sehr sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen“, so der Bürgermeister. Auf jeden Fall müsse aufgrund der klimatischen Veränderungen der Wasserhaushalt im Auge behalten werden.

Weiter ging Jürgen Hennemann auf kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur Energieeinsparung ein. Er zeigte sich überzeugt, dass Ebern hier auf einem guten Weg sei und hob besonders die Einsparung an Strom hervor, welche durch die Umstellung auf Led-Leuchten erreicht werden konnte. Um 64, 2 Prozent sank der Stromverbrauch.. Auch im Freibad konnten gute Ergebnisse erzielt werden. Dort wird an eine Photovoltaikanlage im Liegebereich gedacht, die gleichzeitig als Schattenspender diene.