Am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr hat ein 35-Jähriger aus Adelsdorf den Polizeinotruf kontaktiert, weil er in einer psychischen Ausnahmesituation war. Er teilte mit, er habe ein Messer und wolle sich erhängen oder erschießen lassen. Dazu kam die Information einer Nachbarin, dass der Mann eine stark blutende Wunde am Hals habe und im Treppenhaus sei, das teilt die Polizeiinspektion Höchstadt mit.
Adelsdorfer bedroht Beamte mit Messer
Zwei Streifen der Polizeiinspektion Höchstadt a. d. Aisch trafen den Mann dann mit einem Messer in dessen Hand in seiner Wohnung an. Obwohl er das Messer mit einer sieben Zentimeter langen Klinge zunächst nicht beiseite legte, wie ihm von den Beamten geheißen wurde, und er mehrmals aufstand, um sich mit dem Messer in Richtung der Beamten zu bewegen, konnte die Situation mit weiteren Kräften des hinzugerufenen Unterstützungssonderkommandos mit seiner Festnahme gelöst werden.
Der Mann hatte kurz zuvor das Messer auf den Boden gelegt, sodass die Einsatzkräfte ihn überwältigen konnten. Seine selbst zugefügten Wunden waren so schwerwiegend, dass er operiert werden musste.
In der Regel berichtet die Redaktion nur über Selbsttötungen, wenn die Umstände besondere öffentliche Aufmerksamkeit erlangen.
Haben Sie Suizidgedanken oder befinden Sie sich in einer psychischen Notsituation? Oder kennen Sie jemanden, der dringend psychische Hilfe benötigt? Sie sind nicht alleine. Und es gibt Hilfe. Etwa bei der Telefonseelsorge unter den kostenfreien Nummern 0800-1110111 und 0800-1110222. Auch online oder per Mail ist die Telefonseelsorge erreichbar unter online.telefonseelsorge.de.
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