Update 1. Juli, 9 Uhr:
Das Feuer, das am Montagmittag im Markwald zwischen Baiersdorf und Röttenbach auf einer Fläche von rund 7500 Quadratmetern ausgebrochen ist, konnte noch am Montagabend gelöscht werden. Laut Sebastian Weber, Sprecher der Feuerwehr, war das Feuer etwa kniehoch.
Die Feuerwehr Baiersdorf schreibt auf ihrer Facebook-Seite: „Die Nachlösch- und Kontrollarbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden. Noch um 23 Uhr waren die letzten Kameraden mit dem Aufräumen, Reinigen und Aufrüsten der Gerätschaften beschäftigt, sodass sich der Einsatz nach einer Dauer von gut neun Stunden nun endlich einem erfolgreichen Ende entgegen neigt.“
Zur Brandursache konnten am Abend weder die Polizei noch die Feuerwehr Angaben machen.
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________
Update vom 30. Juni, 19.30 Uhr
Zahlreiche Fahrzeuge verschiedener Feuerwehren sind auf der Straßenseite der Kreisstraße geparkt. Der gelbe, ausgetrocknete Seitenstreifen der ERH 5 zwischen Baiersdorf und Röttenbach zeugt von der Trockenheit der vergangenen Tage. Ausgerechnet heute hat der Deutsche Wetterdienst für diese Region, als einzige in Bayern, höchste Gefahrenstufe für Waldbrände ausgerufen. Um 13.45 Uhr ging eine Warnmeldung an die Feuerwehr.
Etwa fünf Minuten danach traf der erste Rettungstross an der Brandstelle ein, schätzt Feuerwehr-Pressesprecher Sebastian Weber. Mittlerweile geht die Feuerwehr von einer Fläche von 4.500 Quadratmetern Waldgebiet aus, die an diesem Nachmittag in Brand geraten sind. „Am Nachmittag war die Rauchwolke von Fürth aus sichtbar“, sagt Weber.
Waldbrand bei Baiersdorf: Keine Ausbreitung mehr zu befürchten
Seit 18 Uhr gilt das Feuer als unter Kontrolle gebracht. Den Feuerwehrkräften sei es gelungen, das Feuer von allen Seiten her zu umrunden. Vor Ort ist auch der Einsatzleiter und Kreisbrandmeister Jens Hammerl. „Es ist keine weitere Ausbreitung mehr zu befürchten“, sagt er über den Erfolg der bisherigen Löscharbeiten. Zuerst sei es problematisch gewesen, das Feuer zu lokalisieren. „Jetzt geht es um Manpower und darum, anzupacken“, so der Einsatzleiter. Aktuell dauern die Löscharbeiten weiter an. Gerade wirft der Hubschrauber seine letzte Löschladung des Tages ab. Danach wird das Gebiet mit dem Infrarotsensor der Drohne überprüft.
Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Darüber wird die Polizei laut Weber erst in den kommenden Tagen Auskunft geben können, sobald die Brandstelle untersucht werde.
Update vom 30. Juni, 17.28 Uhr:
Derzeit sind etwa 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt im Waldgebiet bei Baiersdorf zur Stelle, um den Brand zu bekämpfen. Wie Sebastian Weber, Pressesprecher der Kreiswehr Erlangen-Höchstadt auf Anfrage von fraenkischertag.de mitteilte, hätten sich die Einsatzkräfte bis auf 300 Meter an der Brandherd vorgekämpft. Laut Weber würde sich dies in zwei Richtungen ausbreiten. Die Brandbekämpfung erfolge vom Boden, als auch aus der Luft durch einen Hubschrauber.
Erstmeldung vom 30. Juni, 16.33 Uhr:
Am Montagnachmittag, 30. Juni, ist ein Feuer in einem Waldgebiet zwischen Baiersdorf und Röttenbach ausgebrochen, wie die Feuerwehr Baiersdorf gegen 15.40 Uhr auf der Social-Media-Plattform Facebook mitteilte. Nach aktuellem Kenntnisstand stünden mehr als 4000 Quadratmeter Waldfläche in Brand. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind im Moment vor Ort, um das Feuer einzudämmen.
Baiersdorf: Kreisstraße ERH5 wegen Feuer gesperrt
Aufgrund der Feuerwehrmaßnahmen ist die Kreisstraße ERH5 ist im betroffenen Gebiet vollständig gesperrt. Die Feuerwehr warnt davor, das Waldgebiet zu betreten.
*** Diese Erstmeldung wird laufend mit aktuellen Informationen aktualisiert. ***











