Nachdem am Montag, 13. April, ein Mann in Erlangen-Bruck auf offener Straße verstarb, ermittelt die Polizei wegen Tötungsdelikts. Der 63-Jährige soll nach einem Streit mit einem anderen Mann auf offener Straße von diesem lebensgefährlich attackiert worden sein. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung erlag der 63-Jährige vor Ort seinen Verletzungen. Nun hat das Polizeipräsidium Mittelfranken neue Details über den Stand der Ermittlungen bekannt gegeben – und ist auf der Suche nach Zeugen.
Mutmaßlicher Totschlag in Erlangen: Verdächtiger in Untersuchungshaft
Wie die Polizei in einer Mitteilung informiert, erging gegen den tatverdächtigen 66-Jährigen zwischenzeitlich ein Haftbefehl. Wie berichtet, kam es am 13. April, kurz nach 12 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in der Jenaer Straße. Als die erste Polizeistreife der Inspektion Erlangen-Stadt an der Einsatzstelle eintraf, fanden sie vor Ort einen 63-jährigen Deutschen mit schweren Verletzungen auf einem Fußweg liegend auf.
Trotz sofortiger medizinischer Versorgung erlag der Mann noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. In unmittelbarer Nähe zum Tatort konnten Polizeibeamte einen 66-jährigen Türken vorläufig festnehmen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Tatverdächtigen.
Der Tatverdächtige wurde am 14. April einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags.
63-Jähriger in Erlangen starb an Stich- und Schnittverletzungen
Zudem fand eine Obduktion des Leichnams statt. Diese bestätigte, dass der 63-Jährige aufgrund der zugefügten Schnitt- und Stichverletzungen verstarb. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass sich der Tatverdächtige und das Opfer kannten.
Tötungsdelikt in Erlangen: Kriminalpolizei ermittelt
Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei nahm in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth noch vor Ort die Ermittlungen auf. In diesem Zusammenhang wurde der Tatort abgesperrt und es wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen sowie Anwohnerbefragungen durchgeführt.
Die Hintergründe der Tat sind indes noch unklar und nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Polizei sucht Zeugen
Die Ermittler bitten Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu melden.













